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Schüler unterstützten Reinigunseqipen
publiziert am 08.09.2010
Am Dienstag haben die städtischen Reinigungsequipen tatkräftige Unterstützung von zwölf Schulklassen des Berner Wankdorfschulhauses erhalten: Im Rahmen eines Freiwilligeneinsatzes haben rund 240 Schülerinnen und Schüler einen Tag lang Strassen, Plätze, Parkanlagen und Wälder von Abfäl-len befreit. 
Die Schüler halfen dem Reinigungspersonal aus. (Bild: zvg)
Im Rahmen eines konzentrierten Freiwilligeneinsatzes haben heute Dienstag zwölf Klassen des Berner Wankdorfschulhauses Strassen, Plätze, Parkanlagen und Wälder in der Stadt Bern gesäubert. Unter fachkundiger Anleitung von Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei, des Tiefbauamts und von Entsorgung & Recycling Bern haben die rund 240 Schülerinnen und Schüler den Bären- und Waisenhausplatz, die Grosse Schanze, den Bremgartenwald, Teile des Nordquartiers, den Könizbergwald und verschiedene weitere Orte in der Stadt Bern von Abfällen befreit und damit einen wertvollen Beitrag für eine saubere und attraktive Stadt geleistet.
Den Schülerinnen und Schülern bot sich im Gegenzug die Möglichkeit, neue Arbeitsfelder zu entdecken und sich bei einem un-gewohnten Arbeitseinsatz zu bewähren, wie die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün mitteilt.
Als kleines Dankeschön habe die Stadt den Schülerinnen und Schülern am Nachmittag ein gemeinsames Zvieri im Wankdorfschulhaus offeriert. Dabei wurde das Engagement der Schulklassen von Christian Jordi, Leiter Entsorgungshöfe Entsorgung & Recycling Bern, Chantal Heiniger, Schulleiterin Wankdorfschule, und Daniel Brechbühl, Präsident Benevol Bern, gewürdigt und verdankt.
In der Schweiz leistet mehr als ein Drittel der Wohnbevölkerung freiwillige oder ehren-amtliche Arbeit. Dieses Engagement sei unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft und bringt in der Quartierarbeit, beim Sport, in der Kultur, in der Politik, in der Kirche oder bei der Sozialarbeit Vieles überhaupt erst zum Funktionieren.
In diesem Rahmen wer-den schweizweit jährlich gegen 700 Millionen Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. Dies sei beinahe gleich viel wie im gesamten Gesundheits- und Sozialwesen in einem Jahr bezahlt gearbeitet wird (2006: 706 Millionen Stunden.) Freiwilligenarbeit lohnt sich jedoch auch für die Personen, die sie erbringen: Freiwillige können sich für eine gute Sache engagieren, lernen neue Leute und Umfelder kennen und erleben damit eine wertvolle Abwechslung zu ihrem Alltag.
Benevol Bern Der Verein Benevol Bern übernimmt eine wichtige Funktion in der Freiwilligenarbeit, indem er Freiwillige an Non-Profit-Organisationen der Stadt und Region Bern vermittelt. Mitglieder des Vereins seien 83 Institutionen aus den Bereichen Soziales, Kirche, Kultur, Sport und Umweltschutz/Ökologie.
Pro Jahr werden rund 190 neue Freiwillige beraten und mehr als 200 Freiwilligeneinsätze vermittelt. Im Freiwilligenpool seien heute rund 1200 Personen eingeschrieben.
Um auch Jugendliche für ein Engagement zu motivieren, habe Benevol Bern im Jahr 2001 das Projekt „Sozialzeit-Einsätze Berner Schulen“ lanciert. Dabei werden Einsätze von Schulklassen bei der Strassenreinigung, im Naturschutz, im Kindertagesstätten- oder Seniorenbereich angeboten.
Der heutige Einsatz des Wankdorfschulhauses er-folgte in diesem Rahmen, umfasste jedoch erstmals ein ganzes Schulhaus mit zwölf Klassen. Der im Frühling 2008 ausgelöste Aktionsplan „Subers Bärn – zäme geits!“ wolle der zu-nehmenden Abfallproblematik begegnen, die Attraktivität der Stadt Bern erhalten und Ressourcen schonen.
Die Kampagne wird von zahlreichen städtischen Stellen und Bernmobil getragen sowie von Quartierkommissionen und Berncity, Bern Tourismus und weiteren Organisationen begleitet. Sie beruht auf den drei Säulen „Abfall vermei-den“ (Prävention), „Abfall korrekt entsorgen“ (Reinigung und Entsorgung), „unkorrektes Verhalten sanktionieren“ (Repression). (pd/rue)
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