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Roadpricing wird eingehend geprüft

Die Behörden sind der Meinung, dass die Option Roadpricing weiterverfolgt werden soll. Sie sehen Roadpricing als ein Instrument mit bedeutendem Potenzial, um dem grossen Verkehrsdruck in der Agglomeration zu begegnen und um zusätzliche Einnahmen für Verkehrsprojekte zu generieren.

Vergangene Woche diskutierten Behördenmitglieder aus der Stadt Bern und weiteren Regionsgemeinden, der Regionalkonferenz Bern-Mittelland und des Kantons an einem Workshop über die möglichen Ziele und Modelle von Roadpricing. Die Diskussion wurde auf der Grundlage der Mobility Pricing Studien des Bundes geführt.

Es wird als wichtig eingeschätzt, bei dieser kontrovers diskutierten Materie über gute Entscheidgrundlagen zu verfügen, schreibt der Kanton Bern in einer Mitteilung. In einem ersten Schritt soll nun der Workshop ausgewertet und anschliessend ein gemeinsamer Auftrag von Kanton, Region und Stadt zur Klärung offener Fragen definiert werden.

So sollen etwa die Ausgestaltung konkreter Modelle und deren Auswirkungen sowie die rechtliche Umsetzung von Roadpricing in der Region Bern aufgezeigt werden. Dabei müssen auch die Entwicklungen beim Bund weiter verfolgt werden. Für ein Roadpricing bedarf es in jedem Falle einer gesetzlichen Grundlage auf Bundesebene.

pd/rue

 

 


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