inezoge
ringgenberg
es ist eigentlich die beiz, um jemanden zu treffen. und dann stundenlang sitzenbleiben (bis man vertrieben wird).
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| gemütlich bis zum rausschmiss. |
Bild: martinko |
es reizt, diesen artikel mit phrasen wie "früher war alles besser" zu beginnen. aber so viel schlechter als früher ist ja das ringgi nun auch wieder nicht.
die tische sind immer noch gemütlich, das bier gut, auch wenn man manchmal ewig wartet, bis jemand vom personal zeit hat, es zu bringen.
aber ins ringgi gehe ich trotzdem gerne (nicht wegen dem teuren, aber recht guten essen). hier stellt mir meine kollegin ihren neuen freund vor, hier treffe ich alte freunde oder sitze für mich und lese zeitung, bis ich von jemandem abgelenkt werde, der am selben tisch sitzt.
ganz nett ist die anschrift des wc's, wobei an der meitschitür "vreni" steht, bei den typen ist es der "ruedi", sofern ich mich richtig erinnere.
und rausgeschmissen wird man dann (unhöflich), wenn das personal rund eine stunde vor der eigentlichen essenszeit aufdeckt. da vergeht dann die lust am im-ringgi-essen und man wechselt die lokalität.
wer es dann eleganter mag, geht über die strasse ins kornhauscafé oder in den kornhauskeller. in der anderen richtung sind das les amis oder die drei eidgenossen keine 2 minuten entfernt.
bidoux
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