inezoge
klötzli-keller
seit dem 17. jahrhundert wird hier gastfreundschaft zelebriert. wahrlich, hier könnten die meisten beizer noch viel dazulernen!
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Bild: martinko |
man steigt die treppe hinunter und findet sich in einem grossen alten gewölberaum wieder. sofort begibt man sich auf eine zeitreise. es ist urchig hier drin. ich habe irgendwo gelesen, dass es mit dem kornhauskeller eine der ältesten kellergaststätten der stadt ist. allerdings habe ich auch gelesen, dass das kornhaus erst im frühen 18. jahrhundert gebaut wurde, was nach meiner kurzen schätzrechnung den chlödu zum ältesten seiner art macht. aber ist das überhaupt wichtig?
der wirt empfängt die gäste und geleitet sie an einen tisch. je nachdem wird man an einen bereits halbvollen tisch zugesetzt. sofort kümmert man sich um einen, scherzt und empfiehlt (meist gibt es noch was, dass nicht auf der karte steht). wir entscheiden uns für pastetli mit eierschwämmli (saison), wildsau (saison) und eine ravioli abwandlung mit geräucherter entenbrust(nicht unbedingt saison). und einen teller mit linsensalat im voraus. das alles tönt lecker und war es auch.
dazu tranken wir ligerzer wein (ja ich erinnerte mich gleich an den richter und seinen henker; eins meiner lieblingsbücher). beim schweizer rotwein ist es so, dass sie ziemlich leicht sind. dass muss man wissen, denn sonst ist die enttäuschung eventuell gross. abgeschlossen haben wir das ganze mit einem chlödu-müntschi, einem hauskaffee. so waren wir gewärmt für die sünden der nacht.
negativ im klötzlikeller ist uns nur ein deutscher gast aufgefallen. aber das ist ja auch nichts neues, dass die negativ auffallen und erstaunt kaum jemanden. deshalb will ich mich damit auch nicht lange aufhalten.
kleine denksport-aufgabe: zu welcher jahreszeit haben wir den klötzlikeller besucht?
martinko
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20.08.2006 von Sergio Ich kann das Lokal nur weiterempfehlen.
Sehr gemütlich, supernette Bedienung und sehr gutes Essen. Und der Preis stimmt auch.
Einziger Nachteil: Es schmeckt ziemlich stark nach Fondue.(Merkt man aber nicht mehr, wenn man eine Zeit lang dort ist)
26.11.2004 von Dr. med. Peter Berg Sehr geehrte Damen und Herren!
Mit grosser Freude und Interesse habe ich Ihre Schilderungen von z.B. Kornhauskeller oder Klötzlikeller gelesen, wirklich sehr informativ und unterhaltend.Getrübt wird der Eindruck jedoch durch die absolut überflüssige Passage am Ende des Beitrages über den Klötzlikeller, betreffend die offenbar sehr negativen Erfahrungen des Autors mit deutschen Gästen. Solche pauschalisierenden Aussagen in einem Medium wie dem Internet zu veröffentlichen, zeugt von wenig Professionalität des Autors martinko und ich rate Ihnen dringend, weitere Bemerkungen dieser Art auf Stammtischniveau zu unterlassen!
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