inezoge
côté sud
beinahe hätte mein chef den zug verpasst. war's wegen der gemütlichen atmosphäre, meinen interessanten ausführungen oder wegen was anderem?
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| stylischer ecken |
Bild: martinko |
tatsächlich war's was anderes.
hier haben wir das erste exemplar eines bahnhof-buffets, dass keine uhr hat. das ist schon wunderlich. auch bemerkenswert finde ich, dass ein bahnhofs-buffet von einer firma namens "autogrill" betrieben wird.
man hat den spagat versucht, es irgenwie stylish und gemütlich einzurichten, zugleich auch für viele leute platz zu schaffen. und wie das so ist, dass hat schon marketing-guru porter gesagt, bleibt man in der mitte stecken. um beim bild von der turnübung zu bleiben; man holt sich eine zerrung.
es ist dann eben nicht unbedingt "gemütlich" und es ist auch nicht gedämpft (höchstens das gemüse...), sondern die vielen gäste sorgen für einen gehörigen lärmpegel. übrigens bluffen sie einen auf ihrer homepage mit einem breiten angebot; da ich bereits 3 kaffee intus hatte, war ich ob des nächsten getränks etwas unentschlossen und verlangte die karte. die breite des angebots entspricht dem einer jeder beiz. ich bestellte also wohl oder übel ein mineralwasser, was den chef zur spitzen bemerkung hinreissen liess, ob ich denn dazu die karte benötige.
wie ich weiss, dass er der chef ist? alle tragen ein namensschild auf der brust. bei den unteren chargen steht der vorname, bei einem, dem chef nämlich, steht der nachname.
wer zeit im oder beim bahnhof verbringen muss, dem empfehle übrigens das tibits gerade darunter, die cinebar gleich vis-à-vis vom bahnhof oder die grosse schanze.
martinko
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