inezoge
du nord
eignet sich zum start jeder tour de lorraine. ob musikalisch, politisch oder gastr onomisch.
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| bunte lichter, aber rot dominiert. fast ein gleichnis fürs publikum. |
Bild: martinko |
das hat sicher auch mit der vorzüglichen lage an der ersten kreuzung ennet der lorrainebrücke zu tun. ob man hier nun anfängt oder aufhört ist einerlei. aber etappenort einer tour ist's eigentlich immer.
politische tours sind meist gegen's wef, die globalisierung oder für/wider ähnlicher sozial sensibler themen. diese werden dann auch durch sozial sensibilisierte gruppierung veranstaltet. ist jetz auch klar, dass sich eher weniger studentenverbindungen, svpler oder zünfte in die beiz verirren.
aber auch musiker, die nicht a priori politisch engagiert sind, treten hier auf und gehen dann weiter durch die lorraine. kuno lauener und seine mannen z.b. also meist stadtberner musikanten, aber werden früher oder später eh nationale grössen. ob das wohl an unserem melodiösen dialekt liegt?
ich werde hier den gastr onomischen teil übernehmen. man braucht das du nord eigentlich nicht als etappenziel einplanen, sondern kann es ziemlich exklusiv ansteuern. es lohnt sich und man kann hier sehr wohl verweilen. und das nicht nur weil die bedienung etwas langsam ist. der biertrinker wird mit felsenaubier versorgt. der weintrinker hat eine nette auswahl und der esser kriegt sehr feine gerichte aufgetischt.
ich hatte rehragout mit einer indisch angehauchten sauce und einem kastanienpüree als beilage; vorzüglich. die crevetten habe ich zwar nicht selber gekostet, doch aus vertrauenswürdiger quelle weiss ich, dass auch diese den höchsten ansprüchen genügen.
zu erwähnen bleibt noch die grosse grappa-palette. diese habe ich nicht durchgekostet, doch sind mir folgende noch in erinnerung: grappa mit hanfblatt und ein grappa erotica. was man hier alles am ende eines dates durch den schnaps sagen kann...
übrigens als weiteren etappenort kann ich das café kairo oder die brasserie lorraine empfehlen.
martinko
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