inezoge
sous le pont
zu wenig stühle (oder zu viele leute) sind ein charakterzug hier. aber man sitzt auch auf der bühne bequem.
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| lebendig und farbig. |
Bild: martinko |
irgendwie findet man immer einen sitzplatz. den gilt es zu verteidigen, den kaum geht man an die bar, um ein bier zu holen, ist er besetzt. da musst du schon einen aufpasser zurücklassen, was dann in diesem aut onomen millieu schon fast wieder absurd ist.
alles, was sich hier trifft, ist links der mitte, oft auch links der linken, aber die toleranz gegenüber andersdenkenden ist in den letzten jahren stark gestiegen. während man noch vor fünf jahren gar nicht erst versuchen musste, in jacket und hemd bedient zu werden, wartet man heute höchstens noch ein bisschen länger.
gute musik im hintergrund, in den späteren stunden etwas lauter, versüsst die gesprächspausen. mit etwas glück gibt's auch was live. oder es findet eine disco statt und man muss in die i-fluss bar gehen.
die speisen sind einfach und billig, aber fein. trotzdem ist es nicht unbedingt eine essbeiz, sondern viel mehr ein platz zum abhängen. die entspannte atmosphäre die hier herrscht, wenn keine aut onomen, baby-punks, drogendealer oder polizisten bzw. eine kombination daraus stress machen, zeigt, wie nötig die stadt einen kulturort wie die reithalle hat.
bidoux
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