Sturmschäden

Berufsfeuerwehr Bern rückte fast 100 Mal aus

publiziert am 03.01.2018

Feuerwehrleute räumen einen Baum von der Fahrbahn.
Feuerwehrleute räumen einen Baum von der Fahrbahn. (Bild: Berufsfeuerwehr Bern)


Nach dem Einsetzen der heftigen Sturmwinde sind bei der Feuerwehr der Stadt Bern heute Vormittag und am frühen Nachmittag zahlreiche Meldungen wegen umgestürzter Bäume eingegangen.

Die Berufsfeuerwehr Bern, unterstützt von der Milizfeuerwehr, ist bis zur Stunde zu 93 Einsätzen ausgerückt. Das Sturmtief „Burglind“ hatte die Feuerwehr der Stadt Bern den ganzen Tag auf Trab gehalten.

Die Berufsfeuerwehr rückte 71-mal wegen umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste aus Strassen und bei Liegenschaften in den Gemeinden Bern und Bremgarten wie auch auf der Autobahn A6 Süd aus, wie die Berner Kantonspolizei meldet.

Verschiedene Strassenabschnitte mussten vorübergehend gesperrt werden. Mehrere Bäume hatten Leitungen oder Fahrzeuge beschädigt.

Die Feuerwehr sicherte aber auch Baugerüste, verankerte lose Abdeckungen und entfernte Weihnachtsdekorationen. Bei ihren Holzerarbeiten und zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft wurde die Berufsfeuerwehr Bern von der dienstfreien Wache, der Nachtwache und den beiden Schnelleinsatzgruppen der Brandcorpskompanien Bern-Ost und Bern-Land unterstützt.

Noch seien die Aufräumarbeiten nicht ganz abgeschlossen. Weiter musste die Berufsfeuerwehr wegen vier automatischer Brandalarme, eines brennenden Fahrzeugs und wegen auslaufendem Benzin aus einem Auto ausrücken.

In Bümpliz drohte ein Kaminhut herunterzufallen, er musste gesichert werden. pd

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