Regional

Bildungserfolg dank gesunden Lehrpersonen

2018-08-08 14:32:07
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Quelle: Stadt Bern

Kinder lernen besser, wenn ihre Lehrpersonen gesund sind, wie die Stadt Bern schildert.

Das Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen der Stadt Bern habe zusammen mit dem Gesundheitsdienst ein neues Instrument entwickelt, einen Gesundheitsparcours für Lehrpersonen. Bis zum Start ins neue Schuljahr 2018/19 werden rund 300 Lehrpersonen die interaktive «Gesundheitswerkstatt» besucht haben.Als Arbeitgeberin von 1500 Lehrerinnen und Lehrern sei die Stadt Bern für das betriebliche Gesundheitsmanagement in den öffentlichen Schulen zuständig.

«Die Gesundheit der Lehrpersonen sei mir sehr wichtig», sagte Bildungsdirektorin Franziska Teuscher an einem Point de Presse. «Wissenschaftliche Studien belegten, dass Kinder bei gesunden Lehrpersonen besser lernen».

Augenfällig werde dieser Zusammenhang im umgekehrten Fall: bei erschöpften und Burnout gefährdeten Lehrkräften leiden nicht nur die Lehrpersonen selber, sondern auch die Kinder.Der neue interaktive Gesundheitsparcours, der den Lehrerinnen- und Lehrerkollegien vom 6. bis 10. August zur Verfügung steht, spricht «Kopf, Hand und Herz» an. Es geht darum, dass die Kollegien Probleme wie auch Ressourcen im Zusammenhang mit Gesundheitsfragen erkennen und diskutieren.

Urs Schenk, Schulleiter der Schule Altstadt-Schosshalde, freut sich auf die Teilnahme am Parcours: «Wir werden uns für einen Halbtag intensiv mit Strategien, Haltungen, Belastungen und Ressourcen des gesunden Arbeitens und Zusammenarbeitens auseinandersetzen und dem Thema Mitarbeitendengesundheit dadurch zusätzlich Bedeutung verleihen.»Alle öffentlichen Schulen der Stadt Bern seien Mitglied des Netzwerks gesundheitsfördernder Schulen, welches durch den Gesundheitsdienst der Stadt Bern geleitet wird. Der Fokus im Netzwerk werde seit 2011 neben der Schülerinnen- und Schülergesundheit auch auf die Lehrerinnen- und Lehrergesundheit gerichtet.

Die Förderung der Lehrpersonengesundheit setzt sowohl bei der einzelnen Person wie auch bei den Arbeitsverhältnissen an. Sie umfasst folgende sechs Handlungsfelder: Stärkung der einzelnen Lehrperson; abwechslungsreiche Gestaltung des Unterrichts; qualitäts- und gesundheitsorientierte Schulleitung; wertschätzendes Klima; tragende Kooperations- und Notfallnetze sowie ein kohärentes Gesundheitsmanagement.Die Schaffung einer gesunden Schule als gesundheitsförderlicher Lern- und Arbeitsort sei eine Daueraufgabe und solle möglichst in den Schulalltag integriert sein.

Und: Periodische Gesundheitsbefragungen gehören zum Qualitätsmanagement. Gemeinderätin Franziska Teuscher begrüsst die diesbezügliche Systematisierung: «Es braucht unsere Sensibilität für gesundheitliche Risiken im Lehrberuf und die Bereitschaft, Präventionsmassnahmen zu ergreifen resp.

die Gesundheit zu fördern.».




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