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Der Stadtteil II wird zum «Kunstplatz»

  • Der Stadtteil II wird zum «Kunstplatz»
    Der Stadtteil II wird zum «Kunstplatz» (Bild: Stadt Bern)
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    Der Stadtteil II wird zum «Kunstplatz» (Bild: Stadt Bern)
2018-08-09 10:02:15
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Quelle: Stadt Bern

Diesen Sommer lanciert die Stadt Bern das Projekt «Kunstplätze»: Im Austausch mit der Quartierbevölkerung entwickeln Kunstschaffende temporäre Projekte, wie die Stadt Bern schildert.

Am 25. August geben die fünf Teilnehmenden des ersten Kunstplätze-Wettbewerbs Einblick in ihre Gedankenwelt. Sie führen an interessante Orte im Stadtteil Länggasse-Felsenau: nachts unter den Viadukt, mit einem literarischen Spaziergang übers Viererfeld oder zum Gurkenladen in den Zivilschutzkeller.Im kommenden Jahr geht das mehrjährige Projekt «Kunstplätze» in die erste Runde.

Angefangen mit den Stadtteilen II (Länggasse-Felsenau) und V (Breitenrain-Lorraine) sollen in den kommenden Jahren alle Stadtteile Berns über künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum zum Nachdenken angeregt werden. Über den Sommer werden in den zwei Stadtteilen je fünf Wettbewerbsprojekte vorbereitet.

Am 25. August laden die Teilnehmenden in der Länggasse-Felsenau zu einer Zwischenpräsentation ein: einem Spaziergang, der ihre Sicht- und Arbeitsweise auf das Quartier vermittelt. Ziel des öffentlichen Anlasses sei es, im Austausch zwischen Kunstschaffenden und Bevölkerung eine Auseinandersetzung mit dem Quartier anzustossen.Die künstlerische Recherche gestaltet sich dabei ganz vielfältig.

Das Künstlerinnenduo Hofer/Oppliger aus Biel nutzt den Wettbewerbsprozess, um sich einen alten Traum zu erfüllen – und sei es nur für einen Tag. Am Samstag, 25. August, öffnen sie zwischen 11 und 20 Uhr an der Neufeldstrasse 20 einen Pop Up-Store für eingemachtes Gemüse.

Der Ort dafür könnte nicht abwegiger liegen: im ungenutzten Zivilschutzkeller, der wie ein unterirdisches Ufo unter dem Schulplatz versteckt liegt. Die leicht verschrobene, aber fixe Idee drängt die beiden Künstlerinnen, sämtliche technischen und administrativen Hindernisse zu überwinden, den Kontakt mit unzähligen Anlaufstellen aufzunehmen und so das Quartier ganz wörtlich von unten herauf kennenzulernen.Bereits seit einiger Zeit erprobt die Künstlerin Ines Marita Schärer aus Bern/Chur unter dem Titel «a.vacui I» im kleinen Kreis neue Wege, Texte und Orte zu verbinden.

Auf dem Vierer- und Mittelfeld liest sie an mehreren Abenden ausgewählte Textpassagen vor, die sie mit dem Ort in Verbindung bringt – Ausschnitte aus Literatur, Lyrik und Theorie, über Raumkonzepte, Städteutopien oder das konkrete Zusammenleben. Am 25. August führt sie dann auf den Spaziergang «a.vacui II», der auf den Erfahrungen von «a.vacui I» aufbaut.Marinka Limat aus Fribourg wohnte während einiger Zeit in der Länggasse und versucht in Interviews und bei spontanen Begegnungen auf der Strasse das Wesen des Stadtteils zu ergründen.

Spazierend erschliesst sich auch Philip Matesic aus Zürich das Quartier. Sein Interesse gilt aber dem Humor: Wo in der Länggasse gibt es die lustigsten Menschen? Und schliesslich lädt San Keller aus Zürich bereits am Vorabend des offiziellen Spaziergangs dazu ein, mit ihm unter dem Felsenauviadukt einen Schlafplatz zu suchen.Parallel zum Gebiet Länggasse-Felsenau werden in einem ähnlichen Wettbewerb auch für den Viktoriaplatz im Stadtteil V temporäre künstlerische Interventionen erarbeitet.

Die Wettbewerbspräsentation für den Stadtteil V am 20. Oktober (auf dem Viktoriaplatz und in der Schule für Gestaltung) sowie die Schlusspräsentation für den Stadtteil II am 27. Oktober 2018 (im Restaurant Provisorium46) seien erneut öffentlich. Eine Jury, in die neben Fachleuten auch zwei Quartiervertretungen Einsitz nehmen, werde im Anschluss pro Stadtteil einen der Vorschläge für 2019 zur Umsetzung empfehlen.Die «Kunstplätze» seien eine Initiative der Kommission Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) in Zusammenarbeit mit den Stadtteilen und den Quartieren der Stadt Bern.

Das revidierte Reglement Kunst im öffentlichen Raum, das am 1. Juli 2017 in Kraft getreten ist, ermöglicht die Realisierung von temporären Kunstinterventionen in den Quartieren. Finanziert werden diese über den Spezialfonds Kunst im öffentlichen Raum, der mit einem Prozent der gesamten Bausumme von Tiefbauamt und Stadtgrün gespiesen wird.

Weitere Infos: .




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