Regional

Stadt testet Online-Arbeitsintegration für Sozialhilfebeziehende

2018-10-11 12:32:00
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Quelle: Stadt Bern

Auf diese Weise führt das Sozialamt der Stadt Bern zusammen mit Coople einen speziellen Vermittlungspool für Personen aus der Sozialhilfe ein, wie die Stadt Bern berichtet.

Verschiedene Partnerfirmen schreiben hier Kurzjobs gezielt für diese Personengruppe aus. Die Einsätze dauern oft nur wenige Tage und seien für Stellensuchende aus der Sozialhilfe geeignet.

Mit den Kurzjobs sollen diese wieder an den Arbeitsmarkt herangeführt werden. Das Konzept werde im Rahmen eines Pilotprojekts von Oktober 2018 bis Juli 2019 mit Sozialhilfebeziehenden aus der Stadt Bern getestet.Mit dem Projekt sollen niederschwellige Arbeitsmöglichkeiten für Personen in schwierigen Lebenslagen geschaffen werden.

Die Sozialhilfebeziehenden können dank den Einsätzen Erfahrungen sammeln, Kontakte knüpfen und einer Beschäftigung nachgehen. Gleichzeitig sollen sie dadurch ihre Abhängigkeit von der Sozialhilfe verringern und einen Zusatzverdienst erwirtschaften können.Neuartig am gewählten Ansatz sei die Nutzung neuer Technologien für die Arbeitsintegration.

Der Trend in der Stellenvermittlung geht immer stärker in Richtung Digitalisierung. Für den Leiter des Sozialamts der Stadt Bern, Felix Wolffers, sei das Projekt deshalb sehr wichtig: «Wir sehen in diesem Ansatz viel Potenzial für die Arbeitsintegration und wollen Erfahrungen mit digitaler Stellenvermittlung sammeln».Das Projekt wurde vom Sozialamt der Stadt Bern und der Coople (Schweiz) AG gemeinsam entwickelt.

«Als das Sozialamt der Stadt Bern vor einiger Zeit auf uns zukam, war für uns sofort klar, dass wir hier mitmachen», sagt Viktor Calabrò, CEO und Gründer von Coople. Die Online-Personalverleihplattform stellt für das Projekt nicht nur ihre Technologie zur Verfügung, die Firma nutzt auch ihr Netzwerk beim Finden von Partnerfirmen, welche Kurzjobs für den Sozialpool ausschreiben.

So konnten unter anderem die Firmen C&A Mode AG und Rent-A-Friend für das Projekt gewonnen werden. «Die mitwirkenden Firmen geben Menschen in schwierigen Lebenssituationen eine Chance und übernehmen damit soziale Verantwortung», betont Gemeinderätin Franziska Teuscher und verspricht, dass auch die Stadtverwaltung Kurzjobs anbieten werde..




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