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Wirtschaftsstrategie 2025 - Der Kanton Bern will eine aktive Flächenpolitik

2018-06-01 06:32:02
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Quelle: Kanton Bern

Der Regierungsrat hat ein drittes Massnahmenpaket zur Wirtschaftsstrategie 2025 beschlossen, wie der Kanton Bern berichtet.

Er will damit die Attraktivität des Kantons Bern als Wirtschaftsstandort weiter verbessern. Drei Massnahmen werden in aktualisierter Form weitergeführt und mit drei neuen Massnahmen zur Flächenpolitik, zum Medizinstandort und zur Mobilität ergänzt.

teils um bereits gestartete Projekte. Die Massnahmen 1 bis 3 stammen aus den vorherigen Umsetzungspaketen, sie wurden im Hinblick auf eine Weiterführung aktualisiert.

Die Massnahmen 4 bis 6 seien neu. Mit der Aufnahme in das  Massnahmenpaket betont der Regierungsrat deren wirtschaftliche Bedeutung.Im Kanton Bern fehlen grosse zusammenhängende Parzellen, die rasch bebaut werden können.

Mit will der Regierungsrat künftig eine aktive Flächenpolitik verfolgen. Damit der Flächenbedarf von ansässigen Unternehmen und die Ansiedlung neuer Unternehmen sichergestellt werden kann, werde der Kanton bestehende Entwicklungsschwerpunkte (ESP) und strategische Arbeitszonen (SAZ) überprüfen.

Dafür nutzt er die bestehenden raumplanerischen Instrumente konsequent, prüft neue Möglichkeiten und verbessert die Informationen über nicht überbaute und zur Umnutzung stehende Arbeitszonen.Mit dem Zusammenschluss von Inselspital und Spital Netz Bern, der Gründung der sitem-insel AG und dem Ausbau des Ausbildungsangebots an der Universität habe der Kanton Bern in den letzten Jahren grosse Anstrengungen unternommen, den Medizinstandort zu stärken. Mit will der Regierungsrat die bereits gute Verkehrsinfrastruktur im Kanton Bern  erhalten, Engpässe beseitigen und die Erreichbarkeit auf Strasse und Schiene mit mehreren Ausbauprojekten verbessern.

Die Ziele habe der Kanton Bern in seiner Gesamtmobilitätsstrategie definiert. führt der Kanton Bern seine Innovationspolitik weiter.

Der Fokus liegt auf dem Zusammenspiel von wissenschaftlichen Erkenntnissen und industriellen Anwendungen. Die Standortförderung setzt entsprechend einen Schwerpunkt bei der Förderung bestehender, inhabergeführter Unternehmen mit überragender Marktstellung, sogenannten «hidden champions».

Die Dienstleistungs- und Forschungszentren Innovationspark Biel/Bienne, sitem-insel in Bern und Empa Thun werden in den nächsten Jahren ihre Neubauten beziehen. mit gezielten Entlastungen die Attraktivität des Kantons Bern weiter verbessern und Fehlanreize abbauen.

Bei den Unternehmenssteuern sei eine weitere, zeitlich gestaffelte Senkung des maximalen Gewinnsteuertarifs geplant. Mit der Steuerstrategie ab 2023 sollen die Steuern der natürlichen Personen in den Fokus rücken.

wird die Standortkonzentration der Berner Fachhochschule an zwei Standorten vorangetrieben. In Biel/Bienne entsteht der Campus (Eröffnung 2022) in unmittelbarer Nähe zum Innovationspark.

In Bern solle 2026 der Campus im Weyermannshaus eröffnet werden. genehmigt.

Damit setzte sich der Kanton das Ziel, bis ins Jahr 2025 bei allen drei Dimensionen der Nachhaltigen Entwicklung (Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft) besser dazustehen als 2011. «Für die Dimension Wirtschaft bedeutet dies, dass der Wohlstand der Bernerinnen und Berner über den Schweizer Durchschnitt ansteigt und dass sich der Kanton Bern bei der Wirtschaftskraft in der Rangliste der Kantone verbessert», heisst es in der Wirtschaftsstrategie. Im September 2012 und im Februar 2016 habe der Regierungsrat je ein Massnahmenpaket verabschiedet.

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