Regional

Architekturwettbewerb zum Polizeizentrum Bern - Siegerprojekt 117 für Niederwangen

2018-11-29 09:02:07
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Quelle: Kanton Bern

«EINS EINS SIEBEN» – so der Name des Siegerprojekts für das neue Polizeizentrum Bern in Köniz-Niederwangen, wie der Kanton Bern ausführt.

Der Entscheid des Preisgerichts unter der Leitung des Amts für Grundstücke und Gebäude (AGG) fiel einstimmig. Das Projekt überzeugt durch seine Einfachheit und seine hohe Flexibilität.

Verantwortlich für das Projekt sei ein Planerteam unter der Führung des Zürcher Architekturbüros Mischa Badertscher Architekten AG.Das 4-stöckige Siegerprojekt besteht aus zwei Bürotrakten und einem Trakt für polizeiliche Sondernutzungen. Dieser Sondertrakt beherbergt auch die neue Einsatzzentrale der Kantonspolizei.

Die heutige Einsatzzentrale am Nordring in der Stadt Bern sei zu klein und sanierungsbedürftig.Für den Bau des Polizeizentrums habe das Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) im Januar 2018 einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Insgesamt habe das Preisgericht 13 Projekte beurteilt.

Im Preisgericht waren neben Fachpreisrichtern, also Architektinnen und Architekten sowie Ingenieuren, auch Sachpreisrichter und -richterinnen der Kantonspolizei, der kantonalen Polizei- und Militärdirektion und der Gemeinde Köniz vertreten. Das Preisgericht habe die anonym eingereichten Arbeiten eingehend beurteilt und einstimmig das Projekt «EINS EINS SIEBEN» – eine Analogie zum Polizeinotruf 117 – des Planerteams unter der Führung der Mischa Badertscher Architekten AG aus Zürich zum Sieger erklärt.Beurteilt wurden unter anderem das architektonische Gesamtkonzept, städtebauliche Komponenten, betriebliche Aspekte – ein ganz entscheidender Faktor für die Polizei –, Umwelt und Ökologie sowie die Wirtschaftlichkeit bei Bau und Instandhaltung.

Das Siegerprojekt besticht insbesondere durch einfache Betriebsabläufe, seine hohen architektonischen Qualitäten und durch seine verblüffende Einfachheit. Das Projekt erfüllt die verschiedenen Anforderungen der Kantonspolizei bestens.Die Fassade des Gebäudes sei holzverkleidet.

Einen Teil der benötigten Energie produziert das Gebäude selbst. Die Basisversorgung erfolgt über Fernwärme.

Die Zufahrt erfolgt via Hallmattstrasse. Der Aussenraum sei für die Öffentlichkeit zugänglich.

Zudem sollen ein neuer Fussweg entstehen und der Stadtbach freigelegt werden.Das Architektenteam werde nun das Projekt aufgrund verschiedener Empfehlungen des Preisgerichts weiterentwickeln. Nach heutiger Planung sei der Baubeginn für 2022 und die Inbetriebnahme für 2027 vorgesehen.

Der Kanton rechnet mit Gesamtkosten von rund 270 Millionen Franken.Im Rahmen einer Ausstellung können sämtliche prämierten Projekte im ehemaligen Swisscom-Hochhaus in Bern besichtigt werden. Allein das Siegerprojekt werde anschliessend auch in Niederwangen ausgestellt.

Für die lokale Bevölkerung seien am 19. Dezember 2018 zwei geführte Besichtigungen vorgesehen..




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