Regional

Informationsbus: Vereint im Kampf gegen Menschenhandel

2018-11-29 09:32:41
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Quelle: Stadt Bern

Seit einem Jahr macht der Informationsbus der Internationalen Organisation für Migration IOM in der ganzen Schweiz auf das Thema Menschenhandel aufmerk-sam, wie die Stadt Bern mitteilt.

Die Stadt Bern engagiert sich gemeinsam mit der IOM im Kampf gegen die Ausbeutung von Menschen. Nach seiner Reise durch die gesamte Schweiz macht der Informationsbus Ende November erneut Halt in Bern.Die Schweiz sei Ziel- und Transitland von Menschenhandel.

Auch in Bern leben Menschen, die getäuscht, unterdrückt oder unter Androhung von Gewalt zu Arbeiten gezwungen werden, die sie nicht freiwillig tun würden. Der Menschenhandel habe viele Gesichter und kommt in ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen vor: in der Prostitution, im Baugewerbe, im Gastgewerbe aber auch im Pflegebereich oder in der Landwirtschaft.Auf diese Missstände macht der Informationsbus der Internationalen Organisation für Migration (IOM) seit einem Jahr aufmerksam.

Ausgehend von Bern reiste er durch die ganze Schweiz und kommt zum Jahresende nun zurück zu seinem Ausgangspunkt auf dem Kornhausplatz in Bern. Es sei kein Zufall, dass der letzte Stopp 2018 in Bern stattfindet: Die Stadt setzt sich gemeinsam mit der IOM und verschiedenen internationalen Organisationen seit Jahren dezidiert für die Bekämpfung des Menschenhandels ein.Opferschutz und die konsequente Verfolgung der Täterinnen und Täter, wie sie die Fremdenpolizei der Stadt Bern vornimmt, seien essentiell in diesem Kampf.

Aber auch die Information der Bevölkerung, dass Menschenhandel und Arbeitsausbeutung auch in Bern und in der Schweiz geschehen, sei äusserst wichtig: Gut informierte, aufmerksame Bernerinnen und Berner können zur Identifizierung von Opfern beitragen. Der Informationsbus gibt einen Überblick zum Thema und wichtige Informationen darüber, wie man bei Verdacht oder Betroffenheit reagieren kann.Menschenhandel findet im Verborgenen statt, somit bleibt die Mehrheit der Betroffenen unerkannt.

Bei koordinierten gemeinsamen Kontrollen unter dem Namen «PARITER» deckt die Stadt Bern zusammen mit der Kantonspolizei, der Arbeitsmarktkontrolle sowie situativ weiteren Organisationen, Menschenhandel auf. Seit rund zehn Jahren geht die Stadt zudem im Rahmen des Projekts «AGORA» gegen die organisierte Bettelei vor, bei der die eingesetzten minderjährigen Kinder oft Opfer von Menschenhandel und Menschenschmuggel seien und ausgebeutet werden.

Oft seien die Minderjährigen unbegleitet und ohne Reisepass oder gültigen Aufenthaltstitel in der Schweiz.Der Informationsbus der IOM steht vom 29. November bis 1. Dezember 2018 auf dem Kornhausplatz Bern. Unter dem Motto «Schau hin!» können sich Interessierte eingehend über das Thema Menschenhandel und die Bekämpfung des Problems informieren.

Ausserdem seien während der drei Tage jeweils Fachspezialisten, unter anderem der Stadtberner Fremdenpolizei, vor Ort, die Interessierte und Passanten über die Thematik informieren..




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