Regional

Neuer Richtplan für sichere und attraktive Fusswege

2018-12-17 09:32:01
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Quelle: Stadt Bern

Bern ist eine Stadt der kurzen Wege, wie die Stadt Bern schreibt.

Entsprechend attraktiv sei es, sich hier zu Fuss fortzubewegen. Damit Bern eine fussgängerfreundliche Stadt bleibt und das Angebot in diesem Bereich noch verbessern kann, wurde der Richtplan Fussverkehr überarbeitet.

Der Gemeinderat habe ihn zuhanden der Vorprüfung durch den Kanton verabschiedet. Der Fussverkehr bildet zusammen mit dem Veloverkehr und dem öffentlichen Verkehr die Grundpfeiler einer stadtverträglichen Mobilität.Der heute gültige Richtplan Fussverkehr stammt aus dem Jahr 1999. Der neue Richtplan sei stärker darauf ausgerichtet, dass auch Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen von einem lückenlosen und sicheren Fusswegnetz profitieren können.

Er enthält insgesamt 106 konkrete Massnahmen und deren Priorisierung. Das Umsetzungsprogramm werde dem Stadtrat alle zwei Jahre vorgelegt.

Folgende acht Schlüsselmassnahmen wurden definiert:Mit den acht Schlüsselmassnahmen plus 45 Massnahmen erster Priorität sollen Wegnetzlücken geschlossen werden, die Qualität des Wegnetzes gesteigert und die Sicherheit auf den Fusswegen deutlich erhöht werden. Ein besonderes Augenmerk gilt hier dem Nebeneinander von Fussgängern und Velofahrenden.

Im Richtplan sei als Ziel festgehalten, dass Fuss- und Veloverkehr grundsätzlich baulich zu trennen sind. In Begegnungs- und Mischverkehrszonen – in denen das Nebeneinander von Fuss- und Veloverkehr erwünscht sei – habe der Fussverkehr Vortritt.

In den nächsten Jahren werden zudem die Wanderwege schwerpunktmässig überprüft.Im Richtplan Fussverkehr seien neben konkreten Massnahmen auch detaillierte Ziele formuliert, die es bei der Planung, Realisierung, dem Betrieb und Unterhalt von Wegen und Strassen aus der Optik des Fussverkehrs zu beachten gilt. Der Richtplan wurde vorgängig in eine öffentliche Mitwirkung geschickt, die rege genutzt wurde.

Grossmehrheitlich wurden die Massnahmen unterstützt und es konnten zahlreiche Anregungen zusätzlich aufgenommen werden. Die Ergebnisse der Mitwirkung seien in einem gesonderten Bericht zusammengefasst.

Der Richtplan sei nach seiner Genehmigung durch den Kanton nur für die Behörden verbindlich. Für die Allgemeinheit oder für bestimmte Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer werden allein durch den Richtplan keine verbindlichen Rechte und Pflichten geschaffen..

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