Regional

Richtlinien der Regierungspolitik 2019–2022 - Die Vision der Regierung für einen starken Kanton Bern

2019-01-08 10:32:58
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Quelle: Kanton Bern

Der Kanton Bern soll sich wirtschaftlich weiterentwickeln, die digitale Transformation vorantreiben, der Bevölkerung attraktive und zeitgemässe Dienstleistungen anbieten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zweisprachigkeit fördern sowie gute Rahmenbedingungen für Zukunftstechnologien und Nachhaltige Entwicklung schaffen, wie der Kanton Bern berichtet.

Diese Schwerpunkte der Richtlinien der Regierungspolitik 2019–2022 bilden die Basis für die vom Regierungsrat erarbeitete «Vision 2030». Diese weist den Weg, wie der Kanton in den kommenden zwölf Jahren wirtschaftlich an Stärke gewinnt, wie er beim Bewältigen der Umwelt-Herausforderungen eine führende Rolle spielt und wie sich die Lebensqualität seiner Bevölkerung verbessern lässt.

Die gut 40 Projekte und Projektideen, welche die Richtlinien beschreiben, sollen dazu beitragen, dass sich der Kanton Bern im kommenden Jahrzehnt erfolgreich weiter entwickelt.Abgeleitet von der Vision 2030 habe der Regierungsrat die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit in den kommenden vier Jahren festgelegt. Die komplexe Ausgangslage im landschaftlich, sprachlich und kulturell vielfältigen Bern sei für den Regierungsrat eine besondere Motivation, den Kanton im Rahmen seiner Möglichkeiten wirtschaftlich voranzubringen.

Gleichzeitig strebt er auch in Zukunft einen nachhaltig ausgeglichenen Finanzhaushalt an. Der Regierungsrat will den Kanton Bern sowohl für natürliche als auch für juristische Personen attraktiver machen.

Gleichzeitig solle er den Bürgerinnen und Bürgern moderne Dienstleistungen bereitstellen, sich als Politzentrum positionieren, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sicherstellen und die Zweisprachigkeit fördern. Schliesslich solle der Kanton Bern aktiv Zukunftstechnologien von internationaler Bedeutung entwickeln.

Der Kanton legt besonderes Gewicht auf die Entwicklung von wirtschaftlichen und technologischen Projekten mit Zukunftspotenzial, nationaler und internationaler Ausstrahlung sowie grosser wirtschaftlicher Wertschöpfung. Mit dem Aufbau eines weltweit bedeutenden Medizincampus auf dem Inselareal und der sitem-insel solle der Kanton Bern zum führenden Medizinalstandort der Schweiz werden und den Aufbau von neuen Forschungs- und Entwicklungszentren fördern.

Zentral sei auch die neue Campus-Infrastruktur für die Berner Fachhochschule in Bern und Biel sowie für die Technische Fachschule und das Gymnasium in Burgdorf. Moderne Verkehrsinfrastrukturen (Ausbau Bahnhof Bern, Verkehrssanierungen Emmental und Oberaargau) und die Regionalpolitik gewährleisten die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts in den Regionen.

Mit seiner Raumplanung verfolgt der Kanton konsequent die Siedlungsentwicklung nach innen. Der Kanton begegnet den sich ändernden Anforderungen im Bereich Pflege und Gesundheitsdienstleistungen vorausschauend.

Im Bereich Asyl- und Flüchtlingswesen optimiert er die Integration Betroffener über die Neustrukturierung des Asyl- und Flüchtlingsbereichs. Er fördert die rasche und nachhaltige gesellschaftliche und berufliche Integration von Personen mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit sowie anderen Benachteiligungen gezielt und wirkungsorientiert..

Er schafft mit dem TecLab Burgdorf ein anerkanntes Kompetenzzentrum für Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik (MINT). Im Bereich nachhaltige Energie und Umwelttechnologien werden Projekte und Anwendungen in allen Regionen des Kantons gefördert.

Als Projektidee unterstützt der Kanton Bern den Aufbau des «Wyss Centre Bern» für Klimaschutz, Biodiversität und Landnutzung an der Universität Bern..




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