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Bethlehem West: Erste Zukunftsbilder für Quartierentwicklung

2019-01-18 11:32:01
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Quelle: Stadt Bern

Chantiers sind strategisch wichtige Gebiete der Innenentwicklung, wie die Stadt Bern schreibt.

Sie weisen gemäss Stadtentwicklungskonzept 2016 (STEK 2016) ein hohes Aufwertungs- und Entwicklungspotenzial auf. Zur Entwicklung des Chantiers Bethlehem West startete die Stadt Bern gemeinsam mit der Genossenschaft Migros Aare, der Carlo Bernasconi AG und weiteren Akteuren im Frühling 2018 ein Studienauftragsverfahren.

Drei interdisziplinäre Planungsteams haben seither erste Zukunftsbilder und städtebauliche Entwicklungsstrategien erarbeitet.Die Beiträge zeigen, dass im Chantier Bethlehem West ein erhebliches Verdichtungspotenzial besteht. An einzelnen Standorten seien Hochhäuser denkbar.

Der Chantier solle sich als gemischtes Quartier weiterentwickeln, das neben Wohnen, Einkaufen und Dienstleistungen auch künftig Gewerbe und Produktion umfasst. Ein wichtiges Element der künftigen Entwicklung sei ein attraktiver öffentlicher Raum: Alle drei Teams schlagen eine Umgestaltung der Feller- und der Riedbachstrasse vor, die eine höhere Aufenthaltsqualität erhalten sollen.

Eine zentrale, grüne Quartierachse solle zudem das Wegenetz ergänzen und neue sowie bestehende Plätze zwischen dem Tscharner- und Brünnengut miteinander verbinden.Die Studien zeigen ausserdem, dass ein unterirdisches Tramdepot auf dem Areal Migros Zentrum Bethlehem grundsätzlich räumlich umsetzbar wäre. Diese Erkenntnis fliesst in die parallel laufende Standortevaluation für ein neues Tramdepot westlich des Hauptbahnhofs ein.

BERNMOBIL habe langfristig Bedarf für zusätzliche Abstellkapazitäten und evaluiert derzeit gemeinsam mit der Stadt Bern mögliche Standorte.Vertreterinnen und Vertreter von Quartierorganisationen, Grundeigentümerschaften, Verbänden und Parteien seien in den Planungsprozess eingebunden. Auf diese Weise bezieht die Stadt Bern Experten- und Quartierwissen sowie lokale Bedürfnisse und Anliegen in die Planung mit ein.

Gestern Abend fand der zweite Mitwirkungsanlass statt. Rund 60 Teilnehmende diskutierten und kommentierten die Zwischenergebnisse aus dem Studienauftragsverfahren.

In Gruppen haben die Anwesenden unter anderem das Angebot und die Standorte von Quartiertreffpunkten und Aufenthaltsorten, allfällige Problemstellen im Verkehr sowie mögliche Bauweisen durchleuchtet und bewertet. Die Inputs aus dem Anlass fliessen nun in die weiteren Planungsarbeiten ein..

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