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Architekturwettbewerb zum Campus Bern der Berner Fachhochschule - «Dreierlei» verbindet Einheit und Vielfalt

2019-01-28 10:32:23
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Quelle: Kanton Bern

Das Siegerprojekt für den neuen Campus Bern der Berner Fachhochschule (BFH) steht fest: «Dreierlei» hat das Preisgericht unter der Leitung des Amts für Grundstücke und Gebäude (AGG) am meisten überzeugt, wie der Kanton Bern schreibt.

Das Projekt kombiniert die eigenständigen Departementsgebäude der BFH mit einem gemeinsamen Sockelgebäude und einem grosszügigen Aussenraum zu einem ineinandergreifenden Campusgelände. Verantwortlich für «Dreierlei» sei ein Planerteam unter der Leitung der wulf architekten gmbh aus Stuttgart (D).Im April 2018 habe das Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) den Architekturwettbewerb für den Campus Bern lanciert.

Bis zum Stichtag am 2. Oktober haben 36 Teams ihre Projekte eingereicht. Das Preisgericht habe diese anschliessend an insgesamt 4 Jurytagen beurteilt.

Im Preisgericht waren neben Fachpreisrichtern, also Architektinnen und Architekten sowie Ingenieuren, auch Sachpreisrichterinnen und -richter der Berner Fachhochschule und der kantonalen Erziehungsdirektion vertreten. Als Experten mit beratender Stimme wurden zudem Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bern und der Quartierkommissionen einbezogen.

Am Ende des Auswahlprozesses habe das Preisgericht das Projekt «Dreierlei» eines Planerteams unter der Leitung der wulf architekten gmbh aus Stuttgart (D) einstimmig zum Sieger erkoren.Das Siegerprojekt «Dreierlei» habe das Preisgericht vor allem durch die innovative Gliederung der Gebäude überzeugt. Die drei namensgebenden, jeweils als separater Kubus in Erscheinung tretenden oberen Gebäudeteile bringen die Eigenständigkeit der verschiedenen BFH-Departemente zum Ausdruck.

Das Sockelgeschoss, auf welchem die eigenständigen Departementsgebäude stehen, verbindet diese entlang einer «inneren Strasse» zu einer gemeinsamen Hochschule. Die Gebäude werden auf der nördlichen Seite durch einen grosszügig gestalteten Aussenraum mit dem offengelegten und zugänglichen Stadtbach zu einem gemeinsamen Campusgelände verbunden.

Dieser grüne Gürtel werde nur mit einem kleineren Weiterbildungspavillon besetzt. Das Siegerprojekt schlägt dazu ein Gebäude mit Zylinderform vor.Das Architektenteam werde das Projekt nun auf der Grundlage der Empfehlungen des Preisgerichts weiterentwickeln.

Nach heutiger Planung werden die Bauarbeiten 2022 beginnen. Der Studienbeginn für die Departemente Gesundheit, Soziale Arbeit, Wirtschaft und die performativen Künste im neuen Campus sei per Beginn des Herbstsemesters 2026 vorgesehen.

Der Kanton rechnet mit Gesamtkosten von rund 364 Millionen Franken..

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