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Verkehrsmanagement Region Bern Nord - Den Verkehr verflüssigen ohne Ausbau der Strasse

2019-03-14 09:02:01
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Quelle: Regierungsrat des Kantons Bern

Weniger Stau in den Ortszentren, weniger Zeitverlust für Bus und Postauto ohne Ausbau der Verkehrsinfrastruktur: Dies ist das Ziel des Verkehrsmanagementprojekts im Norden der Agglomeration Bern, wie der Regierungsrat des Kantons Bern schildert.

Der Regierungsrat habe dafür einen Bruttokredit von 9,95 Millionen Franken bewilligt. In Betrieb gehen werde das System in rund zwei Jahren.Das Projekt Verkehrsmanagement Region Bern Nord sei für den Kanton Bern Neuland, stellte Regierungspräsident Christoph Neuhaus, Bau-, Verkehrs- und Energiedirektor, einleitend an einer Medienkonferenz in Bern fest.

Europäische und schweizerische Städte verflüssigen den Verkehr im Zentrum schon länger, indem sie grossflächig lenken. Ohne Ausbau der Strasse.

Die Methode: Die vorhandene Infrastruktur werde besser ausgelastet. Das plant nun auch Bern.

Christoph Neuhaus warnte jedoch vor allzu grossen Erwartungen: Verkehrsmanagement könne und wolle den Verkehr nicht eliminieren, sondern besser damit umgehen.Dank Verkehrsmanagement solle der Verkehr dort, wo er sich heute häufig staut, sicherer und flüssiger werden. Denn das Strassennetz in den Gemeinden Ittigen, Bolligen, Moosseedorf, Urtenen-Schönbühl, Münchenbuchsee und Zollikofen sowie im Raum Wankdorf sei heute morgens und abends häufig überlastet.

Darunter leidet auch der öffentliche Verkehr. Mit Verkehrsmanagement will der Kanton die Ortskerne vor Überlastung schützen, Bus, Postauto sowie den Fuss- und Veloverkehr zum gleichberechtigten Partner machen.   Vorgesehen seien verschiedene Massnahmen zur Beeinflussung des Strassenverkehrs.

Dazu gehören Lichtsignalanlagen an den Ortsrändern zur Dosierung des Verkehrs, die Bevorzugung von Bus und Postauto sowie Verkehrs-Informationstafeln mit Hinweisen zu Reisezeiten. In Zusammenarbeit mit dem Bund seien zudem verkehrslenkende Massnahmen bei den Autobahnanschlüssen geplant.

Denn wenn der Verkehr auf der Autobahn fliesst, könne der Ausweichverkehr durch die Quartiere am einfachsten vermieden werden. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 13 Millionen Franken.

Der Regierungsrat habe dafür einen Bruttokredit von 9,95 Millionen Franken gesprochen. Nach Abzug der Beiträge der Gemeinden und des Bundes verbleiben dem Kanton Kosten von rund 7,5 Millionen Franken.

Voraussichtlich im Jahr 2021 werde das neue System in Betrieb gehen. .

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