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Neues Beleuchtungskonzept für die Grosse Schanze

Neues Beleuchtungskonzept für die Grosse Schanze
Neues Beleuchtungskonzept für die Grosse Schanze (Bild: Stadt Bern)

2019-03-18 10:32:04
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Quelle: Stadt Bern

«So viel wie nötig, so wenig wie möglich» lautet das Motto des neuen Beleuchtungskonzepts für die Grosse Schanze, welches der Gemeinderat Ende 2018 verabschiedet hat, wie die Stadt Bern mitteilt.

Neu werde eine Vollmondlichtstimmung angestrebt. Das Sicherheitsgefühl werde durch eine subtile Raumaufhellung erhöht, die starke Kontraste vermeidet und damit die Gesichtserkennung ermöglicht.

Die Lichtverschmutzung werde reduziert und gleichzeitig eine effiziente Beleuchtung eingesetzt. Je nach Nutzung des Raumes, könne die Beleuchtung flexibel angepasst werden.Die aktuelle Beleuchtung auf der Grossen Schanze sei unbefriedigend und führt bei vielen Passantinnen und Passanten zu Gefühlen der Unsicherheit.

Gewaltdelikte im Bereich der Grossen Schanze haben zudem schon mehrmals die Frage nach der effektiven Sicherheit in diesem Perimeter aufkommen lassen. Der Gemeinderat sieht daher Handlungsbedarf auf der Grossen Schanze.

Insbesondere bei der Beleuchtung besteht deutliches Verbesserungspotential, das zu einer Erhöhung der Sicherheit beitragen kann. Deshalb habe der Gemeinderat Ende 2017 ein neues Beleuchtungskonzept für die Grosse Schanze in Auftrag gegeben.

Die neue Beleuchtung solle möglichst allen Bedürfnissen und Nutzungen auf der Grossen Schanze gerecht werden. Insbesondere Sicherheits-, Umwelt- und Ästhetik-Aspekte stehen im Fokus.Nun liegt das neue Beleuchtungskonzept vor.

Es umfasst den ganzen Perimeter der Grossen Schanze von der Schanzenstrasse beim ehemaligen SBB-Gebäude bis zur Einsteinterrasse und von der Promenade bis zur Sidlerstrasse. Mit einer gleichmässigen Beleuchtung und subtiler Raumaufhellung werden harte Kontraste und Blendung vermieden, es entsteht eine Art Vollmondstimmung.

So werde die objektive und subjektive Sicherheit auf dem Perimeter erhöht und eine angenehme Atmosphäre geschaffen. Mit weniger Licht und warmer Lichtfarbe werden unnötige Lichtemissionen reduziert und die Aufenthaltsqualität erhöht.

Auf dem ganzen Perimeter werde dieselbe Art Leuchten eingesetzt. Die Leuchten können in verschiedene Richtungen eingesetzt werden und so ganz unterschiedliche Beleuchtungen erzeugen (Licht à la carte).

Ausserdem erlauben sie eine vielseitige Benutzung des öffentlichen Raumes auf der Grossen Schanze, indem etwa Stromsteckdosen oder Zugänge für die Installation von Wifi-Empfang vorgesehen sind. Die Leuchten strahlen warmweisses Licht aus.

Das heutige Lichtband entlang der Promenade werde mit Anpassungen beibehalten und ergänzt. Mit innovativer Lichttechnik werde eine ästhetische Tag- und Nachtwirkung angestrebt.Zurzeit werde die Projektierung und Realisierung des Beleuchtungskonzepts Grosse Schanze vorbereitet.

Die jetzigen Leuchten entlang der Gehwege auf der Grossen Schanze haben ihre Lebensdauer erreicht. Da keine Ersatzteile mehr erhältlich sind, bedarf es ohnehin einer neuen Lösung.

Mit dem nun vorliegenden Konzept werde das Sicherheitsgefühl im ganzen Perimeter deutlich erhöht.Das Beleuchtungskonzept Grosse Schanze sei ein Pilotprojekt im Rahmen des in Erarbeitung stehenden übergeordneten Beleuchtungskonzepts für die ganze Stadt Bern. Dessen Ziel sei eine stadtweit harmonisierte Beleuchtung unter Berücksichtigung von ästhetischen, ökologischen, sicherheitsrelevanten und ökonomischen Faktoren.

Die Umsetzung geschieht auf der Basis von insgesamt 28 übergeordneten Beleuchtungsgrundsätzen aus den Bereichen Umweltschutz, Sicherheit im öffentlichen Raum, Verkehrssicherheit, Stadtplanung, Stadtbild, Sportinfrastruktur und Wirtschaft und entsteht in Zusammenarbeit mit allen betroffenen Akteuren in einem gemeinsamen Prozess unter der Leitung des Amts für Umweltschutz der Stadt Bern..

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