Regional

Velofahren spielerisch üben und experimentieren

Velofahren spielerisch üben und experimentieren
Velofahren spielerisch üben und experimentieren (Bild: Stadt Bern)

2019-05-07 09:02:21
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Stadt Bern

VELO-FREIZEITANLAGEN IN DER STADT BERN - Ende 2018 hat der Gemeinderat das «Konzept für Velo-Freizeitanlagen» gutgeheissen, wie die Stadt Bern ausführt.

Bereits Erfahrung mit einer solchen Anlage habe die Lorraineschule. Der Pausenplatz sei als sogenannter Rollpark gestaltet.

«Eine grosse Erfolgsgeschichte» wie Schulleiter Jürg Lädrach sagt.Der Pausenplatz beim Lorraineschulhaus ähnelt einer Mondlandschaft – der Platz präsentiert sich als eine begeh- und befahrbare, sanfte Hügel-Mulden-Landschaft. Der künstlich angelegte Rollpark werde in den Pausen, nach der Schule und an Wochenenden von Kindern, Jugendlichen und auch von «grossen Kleingebliebenen» rege genutzt.

Das asphaltierte Gelände werde mit Rollgeräten aller Art befahren: mit Skateboards, Trottinetts oder Velos. Es gibt nicht eine bestimmte Fahrspur, die Kinder können ihren Weg selber wählen und experimentieren.

Die jüngeren Kinder finden den Platz toll zum Herumspringen und Spielen.Der im August 2017 eröffnete Rollerpark sei gemäss Lorraine-Schulleiter Jürg Lädrach eine «grosse Erfolgsgeschichte» – für die Schule wie für das Quartier. Die Schule habe sich im Planungsprozess gegen eine «extrem herausfordernde Anlage» entschieden, da sie keinen Skatepark für Cracks haben wollte.

Die Entscheidung war richtig: «Die Anlage könne und werde vielfältig genutzt».  Gefahrlos lernen, üben, entdecken«In der Stadt gibt es heute nur noch wenige Strassen und Plätze, wo Kinder gefahrlos Velofahren lernen können», sagt Christian Bigler, Leiter des Sportamtes der Stadt Bern.

Da die Stadt Bern im Rahmen der Velo-Offensive den Anteil am Veloverkehr bis ins Jahr 2030 auf mindestens 30 Prozent am Gesamtverkehr steigern will, sei es wichtig, dass Kinder Velofahren lernen und Freude daran bekommen. Nur so werden sie als Jugendliche und Erwachsene möglichst ein Leben lang mit dem Zweirad unterwegs sein.

Deshalb habe der Gemeinderat ein Konzept in Auftrag gegeben, das sicherstellt, dass Bern bis ins Jahr 2028 über ein breites Angebot an Velo-Freizeitanlagen verfügt.Öffentlich zugängliche AnlagenVelo-Freizeitanlagen seien künstlich angelegte Freiräume, wo das Velofahren spielerisch geübt werden könne und die je spezifische Herausforderungen bieten. Die Anlagen seien öffentlich zugänglich und ihre Nutzung sei kostenlos.

Insgesamt sollen rund 30 über die ganze Stadt verteilte Anlagen mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden realisiert werden. Darunter Velo-Spielplätze, Pumptracks und Rollsportanlagen und auf Schulanlagen vorwiegend Rollparks (Beispiel Lorraine).

Ein fix installierter Verkehrspark für den Veloverkehrskundeunterricht der Polizei sei seit zwei Wochen bereits in Betrieb (Weyerli: Eisbahn werde zum Übungsgelände für die Veloprüfung)..

Suche nach Stichworten:

Velofahren spielerisch üben experimentieren