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Ein junges Schulleitungsteam mit Lust auf eine gemeinsame Schulkultur

Ein junges Schulleitungsteam mit Lust auf eine gemeinsame Schulkultur
Ein junges Schulleitungsteam mit Lust auf eine gemeinsame Schulkultur (Bild: Stadt Bern)

2019-05-07 09:02:21
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Quelle: Stadt Bern

PORTRAIT SCHULLEITUNGSTEAM MANUEL-SCHULE - Am 1. August 2018 sind sie als neues Schulleitungsteam an der Manuel-Schule gestartet, wie die Stadt Bern schreibt.

Und zwar nicht in einem Zweier- sondern gleich als Dreierteam. Das macht viele Absprachen nötig und dennoch seien sie sich einig: Die Vorteile, Projekte durch drei Personen entwickeln und absichern zu können, überwiegen die Notwendigkeit des hohen Kommunikationsbedarfs.721 Schülerinnen und Schüler und 94 Lehrpersonen.

Und es werden aufs Schuljahr 2019/20 noch mehr Kinder und Jugendliche in den Schulen ein- und ausgehen. Diese Zahlen haben die Schulkommission Schulkreis Kirchenfeld-Schosshalde bewogen, einen Entscheid zu fällen.

Die Manuel-Schule mit den Schulhäusern Manuel, Wittigkofen, dem Murifeldkindergarten und den Pavillons Elfenau sei zu gross für «nur» zwei Personen in der Schulleitung. Es sollten drei sein.

Carmela Puigventos, Daniel Hofmann und Stefan Spychiger seien ein eingeschworenes Team. Das merkt man gleich.

Obschon, so lange arbeiten die drei noch gar nicht zusammen, dafür eng.Am 18.1.2018 habe sich das neue Schulleitungsgremium Manuel zum ersten Mal getroffen und stellte bald fest: Alle drei bringen eine Besonderheit mit ins Team. Daniel Hofmann bringt Erfahrungen von insgesamt 14 Jahren Schulleitung mit.

Stefan Spychiger habe ebenfalls Schulleitungserfahrung, werde im Team aber auch wegen seiner kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse geschätzt. Für Carmela Puigventos sei es die 1. Anstellung als Schulleiterin.

Sie kennt dafür die Manuel-Schule mit all ihren Eigenheiten aus dem Effeff. Sie sei im Quartier aufgewachsen und unterrichtet seit 2003 an der Schule.Start sorgfältig aufgegleistDie drei beschlossen, von Beginn weg ein Coaching in Anspruch zu nehmen, um den Teambildungsprozess und die anstehenden Aufgaben gut koordinieren zu können.

Rasch war klar, dass alle in allen Schulhäusern und Kindergärten präsent sein wollen. Daher teilten sie die Aufgabengebiete nicht nach Schulhäusern, sondern nach Schulzyklen auf.

So sei Frau Puigventos an allen drei Standorten für die Kindergärten, die 1. und 2. Klassen (Zyklus 1) zuständig, Stefan Spychiger für die 3. bis 6. Klassen (Zyklus 2) und Daniel Hofmann für die 7. bis 9. Klassen (Zyklus 3) sowie für die Führung der Lehrpersonen für den Spezialunterricht.Das war eine gute Entscheidung, da insbesondere die Anbindung des grossen Schulhauses Wittigkofen allen ein wichtiges Anliegen ist, wie Carmela Puigventos sagt. «Wir wollen keine einzelnen Schulhäuser ‘betreuen’, wir wollen eine Schule Manuel bilden», ergänzt Spychiger.

Um diese Zusammengehörigkeit unter den Schulkindern zu etablieren, finden klassenübergreifende Projekte wie gemeinsame Landschulwochen oder Sportanlässe statt. Laut Daniel Hofmann pflegen sie zudem eine Kultur der offenen Bürotüren, was von den Lehrpersonen positiv wahrgenommen werde.Hoher KommunikationsaufwandVerantwortung, die auf drei Schultern verteilt ist, bringt gut abgesicherte Entscheidungen mit sich, vorgelagert aber auch einen beachtlichen Aufwand an Absprachen.

«Wir investieren alle viel in die gegenseitige Information», so Hofmann. Der hohe Kommunikationsaufwand verlange nach einer guten Balance zwischen Informationsaustausch und «eigentlicher Schulleitungsarbeit».

Die Abgrenzung vom einen zum andern sei schwierig und doch lebe die Teamarbeit insgesamt genau davon.In diesem Spannungsfeld sei es hilfreich, dass sie alle drei «ähnlich ticken», meint Stefan Spychiger. Er empfinde er als grosses Glück, dass sie ähnlich kommunizierten, ein Übereinkommen hätten, wie man mit Menschen umgehen wolle und auch ähnliche Ideen hätten, wohin sich die Schule entwickeln solle.

«Auch wenn wir mit Meinungsunterschieden in ein Thema starten, finden wir uns immer in der Sache», so Puigventos..

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