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Ergebnisse Coaching Thorberg und Amtsentwicklung

2019-05-14 09:32:31
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Quelle: Kanton Bern

Die grosse Mehrheit der Mitarbeitenden der Justizvollzugsanstalt Thorberg beurteilt die Organisationsstruktur positiv, wie der Kanton Bern ausführt.

Beim Betriebsklima wurden ersten Fortschritte erzielt, Handlungsbedarf besteht aber weiterhin. Dies zeigen die Abklärungen des im letzten Herbst eingesetzten Coachs Karl-Heinz Vogt.

Thorberg-Direktor Thomas Egger habe sich entschieden, auf Ende Jahr zurückzutreten. Zudem habe die Kerngruppe im Auftrag des Polizei- und Militärdirektors eine neue Führungsstruktur für das Amt für Justizvollzug erarbeitet.

Die Vereinheitlichung in den Querschnittsbereichen des Amtes sei eingeleitet.Der Vorsteher der Polizei- und Militärdirektion (POM), Regierungsrat Philippe Müller, habe die Ergebnisse des auf dem Thorberg eingesetzten Coaches Karl-Heinz Vogt zur Kenntnis genommen. Dieser hatte seit letztem Herbst den Auftrag, den Direktor und das Personal der Justizvollzugsanstalt (JVA) Thorberg zu unterstützen, nach der erfolgten Reorganisation eine neue Betriebskultur zu entwickeln.

Aus den Gesprächen des Coaches mit dem Personal sowie dem Anstaltskader geht hervor, dass die deutliche Mehrheit der Mitarbeitenden die heutige Organisationsstruktur positiv beurteilt. Dies trifft ebenfalls für das seinerzeit neu eingeführte Schichtarbeitsmodell für den Sicherheitsdienst zu.Sowohl in der Personalbefragung im letzten Jahr als auch in den Gesprächen mit dem Coach kam zum Ausdruck, dass viele Mitarbeitende unzufrieden waren mit dem Betriebsklima.

Die laufende Entwicklung einer konstruktiven und positiven Betriebskultur werde die JVA Thorberg noch über einen längeren Zeitraum beschäftigen. Dabei seien erste Fortschritte erzielt worden, auf denen die weitere Entwicklung aller Mitarbeitenden aufbauen kann.

Hierzu werde das Coaching punktuell weitergeführt.Der Direktor der JVA Thorberg, Thomas Egger, habe sich entschieden, zurückzutreten; und zwar per Ende Jahr, um einen geordneten Übergang sicherzustellen. Regierungsrat Philippe Müller respektiert diesen Entscheid und dankt Thomas Egger für seine Verdienste für die JVA Thorberg sowie allen weiteren Beteiligten für die kooperative und lösungsorientierte Zusammenarbeit.

Er sei überzeugt, dass die bisherigen und künftigen Massnahmen eine positive Betriebskultur begünstigen und erwartet von allen Beteiligten weiterhin eine aktive und konstruktive Mitarbeit. Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger werde sofort gestartet.Weiter habe Polizei- und Militärdirektor Philippe Müller die Vorschläge der von ihm eingesetzten Kerngruppe zur Organisationsentwicklung des Amts für Justizvollzugs (AJV) zur Kenntnis genommen.

Die Kerngruppe war letzten Sommer unter anderem damit beauftragt worden, nach gründlicher Analyse der anstehenden Herausforderungen eine neue Führungsstruktur für das Amt zu erarbeiten. Der Vorschlag sieht eine Geschäftsleitung mit neu acht statt wie bislang zwölf Personen vor (Amtsvorsteherin, Direktorin und Direktoren der Justizvollzugsanstalten, Chef des Geschäftsfelds Haft, Leiter der Bewährungs- und Vollzugsdienste, Stabschef; bis zum Wechsel des Jugendheims Lory in die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion im Jahr 2022 sei dessen Direktorin ebenfalls Teil der Amtsgeschäftsleitung).

Ferner werden die Arbeiten zur amtsweiten Vereinheitlichung von Prozessen in Querschnittsbereichen wie Personal, Finanzen und Informatik weitergeführt und auftragskonform bis Mitte 2020 umgesetzt.Zu einem personellen Wechsel kommt es im Amtsstab: Der bisherige stellvertretende Amtsvorsteher Laszlo Polgar habe sich entschieden, das AJV im Juni 2019 zu verlassen. Polizei- und Militärdirektor Philippe Müller und die Amtsleitung danken ihm für seinen langjährigen Einsatz in verschiedenen Funktionen im bernischen Justizvollzug.

Eine vollamtliche Stellvertretung der Amtsvorsteherin sei nicht mehr vorgesehen..

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