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Luftreinhaltung - Die Belastung der Luft mit winzigen Staubteilchen ist zu hoch

2019-05-15 10:02:01
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Quelle: Kanton Bern

Die Belastung mit Feinstaub PM10 war im Winter 2018/19 moderat, wie der Kanton Bern schreibt.

Ähnlich wie in den letzten Jahren waren die Gründe dafür: häufige instabile meteorologische Situationen, Wind und Niederschlag. Aus Überlegungen des Gesundheitsschutzes wurde im Juni 2018 ein neuer Jahresgrenzwert für winzige Staubteilchen (PM2.5) eingeführt.

Dieser werde in der gesamten Nordwestschweiz überschritten.Der Tagesmittelgrenzwert für PM10 durfte bis Juni 2018 höchstens einmal pro Jahr überschritten werden. Anlässlich der Änderung der Luftreinhalteverordnung LRV (Juni 2018) wurde die Anzahl tolerierter Überschreitungen auf drei Mal pro Jahr erhöht.

Diese Anpassung entspreche den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO und sei aus gesundheitlicher Sicht nicht kritisch.Feinstaub besteht aus winzigen Partikeln, die tief in die Lunge eindringen und zu Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie zu Lungenkrebs führen können. Weil die gesundheitsschädigende Wirkung nicht nur für Feinstaub PM10, sondern auch für den noch feineren Anteil der Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer (PM2.5) erwiesen ist, wurde die Luftreinhalte-Verordnung (LRV) im Juni 2018 ergänzt.

Neu gilt ein Immissionsgrenzwert von 10 μg/mDie Massnahmen zu Verminderung von Feinstaubemissionen seien weiterhin wichtig. Insbesondere bei Dieselmotoren und Holzheizungen sollen sie konsequent umgesetzt werden, da dies zentrale Quellen von Feinstaub darstellen.

Besondere Beachtung sollen sowohl Behörden beim Vollzug als auch Betreiber von Fahrzeugen und Maschinen mit Dieselmotoren sowie von Holzheizungen der Verminderung von Russ schenken, der einerseits zur PM2.5-Belastung beiträgt, andererseits  eine krebserregenden Wirkung hat..

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