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Kinderparlament: «Modis gehören nicht ins Karate!»

2019-06-13 17:02:26
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Quelle: Stadt Bern

An der 48. Session des Kinderparlaments diskutierten Mädchen und Jungs in unterschiedlichen Zusammensetzungen darüber, wo sie sich unterschiedlich behandelt oder angesprochen fühlen, wie die Stadt Bern meldet.

Warum werden zum Teil mehr Jungs gebeten, Kisten herumzutragen? Warum werden gewisse Kleiderfarben einem Geschlecht zugeordnet? Warum sollen sich Mädchen selber schlechter verteidigen können als Jungs? Fazit der Kinderparlamentarierinnen und -parlamentarier: Auch Mädchen und Junges seien keine homogenen Gruppen. Alle sollen das tun können, was ihnen am ehesten zusagt.Zentral war das Thema Sport, sowohl in der Schule als auch in der Freizeit.

So wurde etwa die Frage behandelt, ob Mädchen ins Karate gehen sollen oder da nichts verloren haben. Während die Frage, ob sich Mädchen oder Jungs im Sportunterricht mehr beteiligen, zu heissen Diskussionen führte, waren sich die Kinder in anderen Punkten einig.

Es sei nicht fair, dass Jungs bei einem Hindernislauf in der Mittelstufe fünf Sekunden schneller sein müssten als Mädchen, um die gleiche Note zu erhalten. Oder dass Mädchen mehr Zeit bekommen, um beim Unihockey eine gute Note zu erreichen.

Auch wollen Mädchen mehr Platz auf dem Fussballfeld – sei dies mit mehr Werbung für Mädchenfussball, mit Regeln an Turnieren für gemischtgeschlechtliche Gruppen, oder auch durch gegenseitige Akzeptanz. Von den Sportvereinen wünschen sich die Kinder mehr gemischtgeschlechtliche Angebote..

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