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Fernbus-Terminal: Ausbau und Aufwertung Standort Neufeld

2019-06-24 09:32:28
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Quelle: Stadt Bern

Die Ankunftssituation für Fernbusgäste in der Stadt Bern ist heute unbefriedigend und unattraktiv, wie die Stadt Bern schreibt.

Zudem reichen die Kapazitäten des provisorischen Fernbus-Terminals im Neufeld nicht aus. Auf Basis einer Standortevaluation habe sich der Gemeinderat für den Ausbau des Standorts Neufeld entschieden.

Gemein-sam mit der Autoeinstellhalle Waisenhausplatz AG (AWAG) will er dort einen zeitgemässen Fernbus-Terminal und einen attraktiven Ankunftsort realisieren. Er habe die dafür notwendigen Planungsarbeiten ausgelöst und beschlossen, dem Stadtrat einen Investitionsbeitrag an die AWAG zu unterbreiten.Seit 2009 betreibt eine private Trägerschaft von lokalen und regionalen Busunternehmen einen provisorischen Fernbus-Terminal am Standort Neufeld in Bern.

Dieser genügt den qualitativen Ansprüchen der Busreisenden und des Buspersonals nicht und sei keine Visitenkarte für die Stadt Bern. Ausserdem sei er zu klein dimensioniert, zumal der Fernbusverkehr künftig weiter zunehmen dürfte.

Aus diesen Gründen habe die Autoeinstellhalle Waisenhausplatz AG (AWAG) die Initiative ergriffen, um gemeinsam mit der Stadt Bern einen attraktiven Fernbus-Terminal zu erstellen und zu betreiben. Die Stadt Bern sei Mehrheitsaktionärin der AWAG.2018 prüfte die Stadt Bern insgesamt 19 Standorte im gesamten Stadtgebiet auf ihre Eignung für einen Fernbus-Terminal hin.

Der Standort Neufeld habe in dieser Evaluation am besten abgeschnitten. Er liegt direkt an der Autobahn und belastet damit kein Wohnquartier mit Mehrverkehr.

Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr der Stadt Bern sei gewährleistet. Das Areal bietet genügend Platz für mindestens 14 Haltekanten.

Zudem sei das Bundesamt für Strassen (ASTRA) als Eigentümerin bereit, das Areal längerfristig zur Verfügung zu stellen.Die AWAG sei bereit, die Verantwortung für den Bau und den Betrieb eines vollwertigen Fernbus-Terminals zu übernehmen. Vorstudien haben jedoch gezeigt, dass die Investitionskosten für die AWAG alleine nicht tragbar sind.

Deshalb habe sie die Stadt Bern um finanzielle Unterstützung angefragt. Der Gemeinderat möchte der AWAG den Bau mit einem Investitionsbeitrag ermöglichen.

Nach Vorliegen des definitiven Bauprojekts für den Fernbus-Terminal Neufeld werde der Gemeinderat dem Stadtrat einen nicht rückzahlbaren Investitionsbeitrag von 70 Prozent der Baukosten, maximal jedoch 4,62 Millionen Franken beantragen.Nach diesem nun erfolgten Grundsatzentscheid des Gemeinderates und der Unterzeichnung einer Planungsvereinbarung werde die AWAG das Projekt des Fernbus-Terminals Neufeld weiter vorantreiben, um aus dem notdürftigen Provisorium einen zeitgemässen und attraktiven Ort des Willkommens zu machen. Der heutige provisorische Fernbus-Terminal werde ausserhalb der Bauzone und innerhalb der Nationalstrassenbaulinien betrieben.

Für die definitive Nutzung muss die Stadt Bern deshalb die dafür notwendigen baurechtlichen Grundlagen durch Erlass einer Zonenplanänderung und/oder einer Überbauungsordnung schaffen. Dafür sei eine Volksabstimmung nötig.

Mit einem Baustart sei frühestens in der zweiten Hälfte 2022 zu rechnen. Parallel zur Planung erarbeitet die Stadt Bern ein neues Fernbus-Regime, das die Innenstadt zusätzlich vom Busverkehr entlasten soll..

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