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Schulaustretendenumfrage 2019 - Über 97 Prozent der Jugendlichen haben eine Anschlusslösung gefunden

2019-07-03 09:32:25
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Quelle: Kanton Bern

Über 97 Prozent der Schülerinnen und Schüler wissen bereits, wie ihre Ausbildung nach der obligatorischen Schulzeit weitergeht, wie der Kanton Bern mitteilt.

Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt die jährliche Umfrage der BIZ Berufsberatungs- und Informationszentren zur Situation der Schulaustretenden. Rund 79% der Jugendlichen steigen nach den Sommerferien direkt in eine berufliche Grundbildung, ein Gymnasium oder eine Fachmittelschule ein.

Die übrigen besuchen ein kantonales oder privates Brückenangebot.Mit einem Anteil von rund 18% bleibt auch die Nutzung von Zwischenlösungen konstant. Die berufsvorbereitenden Schuljahre (BVS) weisen 2019 gegenüber 2018 zwar einen leicht höheren Wert aus, bleiben aber mit rund 10% auf vergleichbarem Niveau.

Die übrigen Zwischenlösungen beinhalten Vorlehren, Motivationssemester (SEMO), private Brückenangebote, Praktika und praktische Zwischenjahre.Per Stichtag 1. Juni hatten bereits 97,2% der Jugendlichen eine Anschlusslösung im Sinne einer Ausbildung auf Sekundarstufe II bzw. einem Brückenangebot (Vorjahr 97,7).

Die übrigen Jugendlichen seien nach wie vor auf Lehrstellensuche. Ein kleiner Teil sei noch unentschlossen.

Nur vereinzelt treten Jugendliche ohne Ausbildung eine Arbeitsstelle an oder kehren in ihr Heimatland zurück. Weil der Kanton Bern per 27. Juni 2019 noch 991 offene Lehrstellen auswies, stehen die Chancen gut, dass Lehrstellensuchende und Unentschlossene bis im August eine Anschlusslösung finden.Eine enge Zusammenarbeit aller bei der beruflichen Orientierung involvierten Partner – Jugendliche, Eltern, Lehrpersonen, Berufsberatung und Lehrbetriebe - werde auch in Zukunft wichtig bleiben.

Gemäss Schätzungen werden die Schülerzahlen in den nächsten fünf Jahren um rund 10 % steigen. Es sei zu hoffen, dass bisher angebotene Lehrstellen erhalten bleiben, selbst wenn sie sich in einzelnen Berufen momentan nicht besetzen lassen.Die Schulaustretendenumfrage werde jeweils mit Stichtag 1. Juni online im ganzen Kanton erhoben.

Für die vorliegenden Ergebnisse haben die BIZ in Zusammenarbeit mit der Firma «w hoch 2» alle öffentlichen und privaten Schulen mit Abschlussklassen befragt. Die Rücklaufquote liegt bei 90,8%.So werden im Kanton Bern Jugendliche bei der Ausbildungs- und Berufswahl unterstützt: Rahmenkonzept für die berufliche Orientierung: Für eine nachhaltige Berufswahlvorbereitung braucht es eine verbindliche Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrpersonen und der Berufsberatung; diese sei in einem Rahmenkonzept Link öffnet in einem neuen Fenster.

(PDF, 263 KB, 24 Seiten) festgelegt. Zum Konzept gehören der Unterricht für die berufliche Orientierung in der Schule, Informationsveranstaltungen der BIZ für Eltern und Jugendliche sowie die Präsenz der Berufsberatung in den Schulhäusern, die den Lehrpersonen helfen soll, Jugendliche mit Schwierigkeiten bei der Berufswahl frühzeitig zu erkennen und gezielt zu unterstützen.

www.be.ch/biz-berufswahlvorbereitung.

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