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Umsetzung der kantonalen Energiestrategie - Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Energieversorgung

2019-07-12 09:02:00
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Quelle: Kanton Bern

Nach dem knappen Nein zur Änderung des kantonalen Energiegesetzes hält die bernische Regierung an ihrer klimafreundlichen Energiepolitik fest, wie der Kanton Bern ausführt.

Wichtige Erkenntnisse für das weitere Vorgehen liefert die VOX-Nachanalyse zur Abstimmung. Als Sofortmassnahme werden die Anreize für den Ersatz von Ölheizungen erhöht und öffentlich zugängliche Ladestationen von Unternehmen für Elektrofahrzeuge gefördert.

An einem Runden Tisch will der Kanton einen breiten Dialog für weitere Massnahmen führen. Die bestehenden Massnahmen zur Umsetzung der Energiestrategie werden um ein Jahr verlängert.Das kantonale Förderprogramm werde mit drei Massnahmen ergänzt, die eine weitere Reduktion des CO2-Ausstosses zum Ziel haben.

So fördert der Kanton den Ersatz von Ölheizungen mit mindestens 10`000 Franken. Damit werden die heutigen Beiträge fast verdoppelt.

Für Sanierungen von Gebäuden, die weiterhin mit Öl beheizt werden, werde der Beitrag reduziert. Schliesslich werde sich der Kanton an den Kosten von öffentlich zugänglichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge von Unternehmen beteiligen.

Die neuen Massnahmen treten auf Mitte 2019 in Kraft.Die VOX-Nachanalyse zur kantonalen Abstimmung vom 10. Februar 2019 wurde durch gfs.bern erstellt. Sie kommt zum Schluss, dass viele Stimmberechtigte von der komplexen Vorlage überfordert waren.

Das Nein zur Änderung des kantonalen Energiegesetzes sei laut Studie kein Nein zur Energiepolitik des Kantons. Rund 70 Prozent der Stimmberechtigten wünschten in der Nachbefragung eine neue Vorlage.

Der Regierungsrat sei überzeugt, dass breite Teile der Bevölkerung hinter den Zielen der kantonalen Energiepolitik stehen und Massnahmen gegen die Klimaerwärmung befürworten..

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