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Stadt Bern - Die Uni Muesmatt startet in die nächste Etappe

2019-08-19 20:02:27
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Quelle: Kanton Bern

Am Montagabend (19.08.2019) haben Vertreter von Kanton und Universität Bern an der Delegiertenversammlung der Quartierkommission Länggasse-Engehalbinsel (QLE) zum aktuellen Stand der Planung bei der Uni Muesmatt informiert, wie der Kanton Bern mitteilt.

Fazit: Es geht vorwärts. Der Wettbewerb könne dieses Jahr ausgeschrieben werden, er nimmt explizit Anliegen aus dem Länggass-Quartier auf.«Das Muesmatt-Areal werde auch weiterhin mit Rücksicht auf das Quartier gestaltet werden», sagte Beat Keller, Abteilungsleiter Immobilienmanagement Bildung-Immobilien und Vertreter des Kantons, bei der Vorstellung der nächsten Planungsschritte für den künftigen Ausbau der Uni Muesmatt.

Der Ausbau basiert auf der Testplanung für das Areal aus dem Jahr 2016. Damals fanden zwei Workshops statt, an denen interessierte Bewohnerinnen und Bewohner Anliegen aus dem Quartier einbringen konnten. Die Erkenntnisse aus der Testplanung genauso wie die Ergebnisse aus den Workshops wurden in Zusammenarbeit mit Vertretern der Stadt Bern in einem Entwicklungsplan zusammengefasst.

Anliegen von Seiten der Stadt Bern und aus dem Quartier wurden als städtebauliche Leitsätze für den geplanten Ausbau auf dem Muesmatt-Areal formuliert. Sie seien Teil des Entwicklungsplans, der nun als Grundlage für den Architekturwettbewerb dient.

Der Architekturwettbewerb könne bis Anfang 2020 ausgeschrieben werden.An der Stossrichtung zur Planung der Uni Muesmatt habe sich nichts verändert: Auf dem Muesmatt-Areal solle ein moderner Standort für die Naturwissenschaften an der Universität Bern entstehen. «Wir möchten hier zukunftsfähige bauliche Voraussetzungen für hochstehende Forschung und Ausbildung in den Naturwissenschaften realisieren», sagte Susanna Krähenbühl, Abteilungsleiterin Bau und Raum der Universität Bern.

In den heutigen veralteten Räumen könne dieses Ziel mittelfristig nicht mehr erreicht werden.Der gut besuchte QLE-Informationsabend in der Matthäus-Aula brachte verschiedene erfreuliche Neuigkeiten für die Quartierbevölkerung. So sollen unter anderem die Gebäude, die in einem ersten Schritt in der Mitte des Muesmatt-Areals gebaut werden, nicht mehr maximal 40 Meter sondern neu maximal 30 Meter hoch sein.

Weiter sei in der ersten Bauetappe anstelle der ursprünglich geplanten Auto-Einstellhalle eine unterirdische Parkierung für etwa 600 Velos geplant. Zudem werde die Anlieferung nach Fertigstellung des neuen Chemiegebäudes anwohnerfreundlich von der Bühlstrasse über die Baltzerstrasse her erfolgen.

Sehr zur Zufriedenheit des Quartiers sollen Vertreter der Länggasse als Experten bei der Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge teilnehmen.Das Muesmattareal sei einer der vier räumlichen Schwerpunkte für die zukünftige Entwicklung der Universität Bern. Einige Gebäude auf dem Areal seien stark sanierungsbedürftig und können den Naturwissenschaften mit einem grossen Bedarf an Laborflächen weder den nötigen Platz noch zeitgemässe Infrastrukturen für Lehre und Forschung bieten.

Konkret solle in einem ersten Schritt in der Arealmitte entlang der Gertrud-Woker-Strasse ein Neubau für die Naturwissenschaften entstehen. In einem zweiten Schritt werde das Chemie-Gebäude an der Freiestrasse abgebrochen.In einer Testplanung im Jahr 2016 habe der Kanton das Bauvolumen und die Optionen auf dem Muesmattareal ausloten lassen, um darauf basierend realistische Rahmenbedingungen für den Projektwettbewerb formulieren zu können.

Diese Rahmenbedingungen liegen nun vor. , Der Wettbewerb könne Anfang 2020 ausgeschrieben werden.

Er fokussiert auf den ersten Bau-Schritt, verlangt von den Wettbewerbsteilnehmern jedoch explizit eine nutzer- und anwohnerorientierte architektonische Gesamtsicht über beide Etappen.Voraussichtlich gegen Ende 2020 werde das Wettbewerbsergebnis vorliegen. Die Inbetriebnahme des neuen Uni-Gebäudes sei ab etwa 2030 geplant..

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