Wirtschaft

Neue Partnerschaft fördert flexibles Arbeiten

2019-08-22 12:20:01
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Quelle: Kaumännischer Verband Bern

Der Kaufmännische Verband und die VillageOffice Genossenschaft treten ab heute in eine Partnerschaft, wie der Kaumännischer Verband Bern berichtet.

Unabhängig voneinander verfolgen beide Organisationen das Ziel, moderne und flexible Arbeitsformen zu fördern und Berufstätige auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten. Mit der neuen Zusammenarbeit möchten sie gemeinsame Synergien nutzen.

Als Berufsverband für kaufmännische und betriebswirtschaftliche Angestellte betreut der Kaufmännische Verband heute rund 46 000 Mitglieder. VillageOffice sei seit 2016 daran, ein schweizweites Netzwerk von Partner Spaces aufzubauen.

Das seien Coworking Spaces, eingebettet in ein Ökosystem von lokalen Dienstleistern. Heute besteht das Netzwerk aus rund 60 Coworking Spaces.

Im Rahmen der neuen Partnerschaft dürfen Mitglieder des Kaufmännischen Verbands einen Tag pro Jahr gratis an einem der ausgewählten Standorte coworken. Für alle weiteren Tage profitieren sie von einem Spezialpreis von CHF 30.00 pro Tag.Mit der neuen Partnerschaft profitieren Mitglieder des Kaufmännischen Verbands aber nicht nur von finanziellen Vorteilen.

In der Schweiz pendeln rund 70% der Berufstätigen zu einem Arbeitsort ausserhalb ihrer Wohngemeinde (BfS 2019). Durch die Nutzung von nahe gelegenen Coworking Spaces als externe Büros oder Sitzungsräume werden Erwerbstätige zeitlich und geografisch flexibler.

Kürzere Arbeitswege räumen mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobbys ein. «Unser Ziel sei es, dass bis 2030 jede Person in der Schweiz den nächsten Coworking Space innerhalb von 15 Minuten per Velo oder ÖV erreicht», sagt Jenny Schäpper-Uster, Partnerin und Mitgründerin von VillageOffice.

Das fördere nicht nur die lokale Wirtschaft und entlaste die Verkehrsinfrastruktur, auch trage dies zu einer besseren Work-Life-Balance bei. Dies wiederum wirke sich positiv auf die Motivation und das Engagement für das Unternehmen aus.

Von Coworking Spaces profitieren also nicht nur Mitarbeitende, sondern auch Arbeitgeber. Mit der externen Infrastruktur können sie ihren Angestellten flexible Lösungen anbieten und gleichzeitig interne Fixkosten sparen.

Auch der Kaufmännische Verband sieht in der neuen Arbeitsform grosses Potenzial für den zukünftigen Arbeitsmarkt. Den grössten Zuwachs verzeichnet derzeit die Berufsgruppe mit höheren Funktionen im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Bereich.

Sie profitiert potenziell am meisten von den Chancen für zeitlich und örtlich flexibles Arbeiten. Auch mit der stetig wachsenden Gig-Ökonomie gewinnt dezentrales Arbeiten zunehmend an Bedeutung.

«Wir setzen uns auf politischer Ebene für eine Modernisierung des Arbeitsgesetzes und für gute Rahmenbedingungen für neue Arbeitsformen ein», erklärt Ursula Häfliger, Verantwortliche Politik beim Kaufmännischen Verband. Ziel sei es, flexibles Arbeiten zu begünstigen und gleichzeitig den Gesundheitsschutz zu stärken.

«Zudem sei die soziale Absicherung für neue Arbeitsformen zu gewährleisten. Flexibles Arbeiten könne gerade für Leute mit ausserberuflichen Verpflichtungen der Schlüssel zur Weiterführung der Erwerbsarbeit sein.» Der Kaufmännische Verband weist ein langjähriges Engagement im Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben auf.Die Ankündigung der Partnerschaft erfolgt pünktlich auf die diesjährige Work Smart Week (work-smart-initiative.ch).

Vom 26. bis 30. August 2019 organisieren verschiedene Unternehmen im Rahmen der Initiative Events zu Themen rund um flexibles und ortsunabhängiges Arbeiten. Mitglieder des Kaufmännischen Verbands und Interessenten können die Member Spaces von Coworking Switzerland (coworking.ch) während diesen Tagen kostenlos ausprobieren.

Der Kaufmännische Verband sei seit der Gründung der Work Smart Initiative 2015 Patronatspartner, Village Office unterstützt die Initiative als Partnerin..

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