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Ein vielseitiger Beruf, der Freude macht

Ein vielseitiger Beruf, der Freude macht
Ein vielseitiger Beruf, der Freude macht (Bild: Stadt Bern)

2019-09-13 12:02:17
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Quelle: Stadt Bern

Der gelernte Maurer, der aus einer Gastronomenfamilie stammt, war in beiden Welten gerne unterwegs und hat sich in beiden Bereichen vielerlei Kompetenzen angeeignet, wie die Stadt Bern schildert.

Vor drei Jahren habe Adrian Fiechter von der Stadt Bern das Angebot bekommen, die Leitung Betrieb und Technik für die Volksschulen Laubegg und Sonnenhof zu übernehmen. Diese neue Herausforderung interessierte ihn und er sagte zu.Ihm unterstehen 20 Personen, darunter Fachmitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hausdienst sowie aktuell ein Lernender.

Immobilien Stadt Bern beschäftigt insgesamt fünf Lernende. Seit er mit seinem Team für die Reinigung, Pflege, Wartung und Kontrolle von vier Schulhäusern und vier Kindergärten sowie dem Sportplatz Wyssloch verantwortlich ist, habe er sich laufend weitergebildet.

In seinem Büro hängt Diplom an Diplom: «Ich hänge die Zertifikate nicht auf, um mich wichtig zu machen, aber ich möchte, dass meine Mitarbeitenden sehen, dass ich nicht stehenbleibe und immer wieder am Lernen von Neuem bin», sagt Adrian Fiechter. So habe er rasch nach Stellenantritt den Kurs zum Praxis- und Berufsbildner absolviert.

Dem Vater zweier junger erwachsener Kinder sei es wichtig, dass die neuen Lernenden schon vor dem eigentlichen Lehrbeginn Schritt für Schritt in Kontakt mit dem Lehrbetrieb kommen: «Ich lade die Eltern ein, damit wir uns kennenlernen». Fiechter geht dann zusammen mit den jungen Leuten beispielsweise die Berufskleidung einkaufen.

«Das hilft ihnen beim Einstieg in die Lehre», sei er überzeugt.Adrian Fiechter habe für seine Lernenden ein fixes Lerntraining installiert. Viermal pro Woche, immer eine Stunde vor Arbeitsbeginn, finden sie sich in der Lerngruppe ein.

«Wir machen mit ihnen die Aufgaben, helfen ihnen bei der Vorbereitung auf Prüfungen etc.» Eine halbe Stunde investieren die Lernenden von ihrer eignen Zeit, die zweite halbe Stunde geht auf Arbeitszeit. Fiechter freut sich, dass das Lerngruppenmodell gut funktioniert und auf die Jugendlichen motivierend wirkt: «Wir haben derzeit eine junge Frau mit Sekundarschulabschluss, welche die Lehre im Hausdienst macht.

Sie unterstützt und ‘pusht’ die anderen Lernenden sehr».Dem Leiter Betrieb und Technik sei es gleichermassen wichtig, dass alle seine Mitarbeitenden gute Arbeitsbedingungen haben: So habe er sich beispielsweise für den Einkauf von gut ausgerüsteten Reinigungswagen und -geräten eingesetzt, die ein möglichst ergonomisches und umweltverträgliches Arbeiten ermöglichen. In seinem Team arbeiten Personen aus unterschiedlichen Berufen mit: «Zusammen finden wir meist eine gute Lösungen und können viele Reparaturen oder auch mal kleine Möbel selber machen».

Diese Vielseitigkeit sei es, die die Freude an der Arbeiten im Hausdienst ausmache..

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