Regional

Fischerei - Mehr Schutz für Fische, klare Regeln für den Wassersport

2019-10-22 06:32:01
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Regierungsrat des Kantons Bern

Der Regierungsrat hat die Verordnung über die Fischerei angepasst, wie der Regierungsrat des Kantons Bern schildert.

Neu geregelt werde die Nutzung der bernischen Gewässer für Wassersportarten wie Riverrafting oder Canyoning. Angelfischerinnen und -fischer entrichten ab 2020 einen Hegebeitrag von 50 Franken, wenn sie keine Hegearbeiten verrichten.

In der Verordnung über die Fischerei werden Wassersportaktivitäten wie Canyoning oder Riverrafting neu geregelt. Sie seien grundsätzlich erlaubt, im Anhang der Verordnung seien jene Gewässer und Gewässerabschnitte aufgelistet, in welchen sie verboten oder nur mit Einschränkungen möglich sind.

Für kommerzielle Anbieter gelten künftig die gleichen Regelungen wie für Privatpersonen. «Eine Win-Win-Situation», sagt Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann.

«Die Gewässer können gezielter vor negativen Einflüssen geschützt werden, die kommerziellen Anbieter werden gleich behandelt wie Privatpersonen und alle wissen, was wo gilt.»Der Hegebeitrag, den Fischerinnen und Fischer ab 2020 entrichten müssen, beträgt 50 Franken. Mit dem Hegebeitrag werden Arbeiten an den Gewässern und für die Fischbestände finanziert.

Diese Arbeiten werden mehrheitlich von den Fischereivereinen geleistet. Deren Mitglieder seien vom Hegebeitrag befreit, wenn ihr Verein dem kantonalen Verband angeschlossen ist.Ebenfalls revidiert wurde die Direktionsverordnung über die Fischerei.

Die Schonzeit der Äsche werde um dreieinhalb Monate verlängert. Sie dauert neu vom 1. Januar bis am 31. August.

Um die Population der Bachforellen zu schützen, dürfen Fischerinnen und Fischer nur noch 50 Stück pro Jahr fangen. Die Bachforellen- und Äschenbestände haben in den bernischen Gewässern in den letzten Jahren stark abgenommen..

Suche nach Stichworten:

Bern Fischerei Schutz Fische Wassersport