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Medizinstandort Bern - Zentrum an der Schnittstelle von Design und Gesundheit

2019-10-23 16:02:00
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Quelle: Regierungsrat des Kantons Bern

Der Regierungsrat will den Medizinstandort Bern mit einem Kompetenzzentrum von nationaler Bedeutung für Design und Gesundheit stärken, wie der Regierungsrat des Kantons Bern mitteilt.

Er beantragt dem Grossen Rat Betriebsbeiträge von 15 Million Franken für die Jahre 2021 bis 2024. Der Kantonsbeitrag steht unter dem Vorbehalt einer gleichwertigen Mitfinanzierung durch den Bund. Mit dem Swiss Center for Design and Health will der Regierungsrat im Rahmen seiner Strategie «Engagement 2030» eine Institution schaffen, die designgestützte Lösungen für eine zukunftsgerichtete Gesundheitsversorgung entwickelt.

Der Regierungsrat setzt ein weiteres Schlüsselvorhaben aus seinen Regierungsrichtlinien «Engagement 2030» um: Gestützt auf das Innovationsförderungsgesetz genehmigte er Betriebsbeiträge von 15 Millionen Franken an die Swiss Center for Design and Health AG. Der Grosse Rat werde den Kreditantrag in der Wintersession beraten.

Der Beitrag des Kantons steht unter dem Vorbehalt, dass der Bund das Kompetenzzentrum als von nationaler Bedeutung anerkennt und gleichwertig mitfinanziert.Die Idee eines Kompetenzzentrums an der Schnittstelle von Design und Gesundheit war von der Task Force Medizin Bern geprüft und für gut befunden worden. Im Juni 2019 wurde die Swiss Center for Design and Health AG (SCDH AG) gegründet.

Gründungsaktionäre seien die Berner Fachhochschule, die Insel-Gruppe, die Universität Bern, die Visana AG, die Girsberger AG, die Komform GmbH und die LerNetz AG. Die SCDH AG reichte Ende Juni 2019 beim Bund ein Gesuch für Beiträge im Rahmen der Forschungs- und Innovationsförderung ein.   Mit dem Swiss Center for Design and Health will der Regierungsrat eine Institution schaffen, die designgestützte Lösungen für eine zukunftsgerichtete Gesundheitsversorgung entwickelt.

«Das Swiss Center for Design and Health solle zum führenden Zentrum der Schweiz an der Schnittstelle zwischen Design und Gesundheit werden», sagte Regierungspräsident Christoph Ammann am Mittwoch (23. Oktober 2019) vor den Medien. «An der Berner Fachhochschule und an der Universität Bern seien das Wissen und die interdisziplinären Kooperationen vorhanden.

Es geht nun darum, diese Stärken mit Kantons- und Bundesmitteln im Rahmen des bundesrechtlichen Konzepts der Technologie-Kompetenzzentren auszubauen und die internationale Ausstrahlung zu verstärken.» Stefan Sulzer, Co-Projektleiter des Swiss Center for Design and Health ergänzt: «Die Schweiz bekommt mit dem Swiss Center for Design and Health ein Zentrum, das alle Aspekte designgetriebener Innovationen im Gesundheitsbereich bündelt.».

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