Blaulicht

Kanton Bern: Gemeinsam gegen Einbruch – weil jeder einer zu viel ist

2019-10-25 10:15:02
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Quelle: Kantonspolizei Bern

Am kommenden Montag findet der diesjährige Nationale Tag des Einbruchschutzes statt, wie die Kantonspolizei Bern berichtet.

Auch wenn die Zahl der Delikte in den letzten Jahren allgemein rückläufig ist, werden gerade in der dunklen Jahreszeit wieder vermehrt Einbrüche verzeichnet. Die Kantonspolizei Bern gibt deshalb im Rahmen verschiedener Aktionen im ganzen Kanton Tipps zum Schutz vor Einbrechern – denn jeder Einbruch sei einer zu viel.Die Zahl der Einbruchdiebstähle im Kanton Bern sei in den vergangenen Jahren erfreulicherweise zurückgegangen.

Im Jahr 2018 wurde erneut ein Tiefststand der im Kanton Bern polizeilich registrierten Einbruchsdelikte verzeichnet. Dennoch machen Straftaten gegen das Vermögen allgemein und insbesondere Einbruchdiebstähle im Speziellen nach wie vor den weitaus grössten aller Straftaten gemäss Strafgesetzbuch aus.

So kommt es auch heute noch insbesondere im Winterhalbjahr im ganzen Kanton zu Einbrüchen.Einbrecher suchen normalerweise nicht den Kontakt zu Bewohnern und schlagen deshalb vor allem dann zu, wenn sie unerkannt bleiben können. Deshalb werden Einbrüche im Winterhalbjahr vermehrt auch zur Dämmerungszeit verübt, da für die Täterschaft zu dieser Zeit einfacher festzustellen ist, ob jemand zu Hause ist.

Bereits mit einfachen organisatorischen oder baulich-technischen Massnahmen wie zum Beispiel an Zeitschaltuhren gekoppelte Lichtquellen lasse sich zur Dämmerungszeit Anwesenheit signalisieren. Zudem hilft auch eine aktive Nachbarschaft, Einbrüche zu verhindern.

Ganz nach dem Motto «Gemeinsam gegen Einbrüche» rät die Kantonspolizei Bern deshalb, mit den Nachbarn frühzeitig über das Thema Sicherheit und Schutz vor Einbrüchen zu sprechen und diese beispielsweise darum zu bitten, während längerer Abwesenheit die Wohnung oder das Haus im Auge zu behalten. Und bei verdächtigen Feststellungen gilt es nicht zu zögern, sondern umgehend via die Notrufnummern 117 oder 112 die Polizei zu verständigen.Aus Sicht der Kantonspolizei Bern sei jeder Einbruch einer zu viel, da jeder Einbruchdiebstahl ein starker Eingriff in die Privatsphäre der Betroffenen sei und insbesondere auch das subjektive Sicherheitsgefühl beeinträchtigt.

Deshalb stehen im Kampf gegen Einbruchdiebstahl neben präventiven auch repressive Massnahmen, wie beispielsweise gezielte Kontrollen, im Fokus der ständigen Polizeiarbeit. Ziel sei es, die Täterschaft von Einbruchdiebstählen anhalten und zukünftige Delikte verhindern zu können..

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