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Ja zum Beitrag an das Swiss Center for Design and Health und zur Einführung von SAP

2019-11-05 13:32:08
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Quelle: Kanton Bern

Die Finanzkommission des Grossen Rates will den Medizinalstandort Bern stärken, wie der Kanton Bern ausführt.

Sie unterstützt den Kredit von 25 Millionen Franken an die Betriebskosten des Swiss Center for Design and Health mit grosser Mehrheit. Einstimmig Ja sagt die Finanzkommission auch zur Einführung eines SAP-Systems für die Kantonsverwaltung.Die Finanzkommission (FiKo) habe die Sachgeschäfte der Wintersession vorberaten und sich dabei intensiv mit dem Swiss Center for Design and Health auseinandergesetzt.

Der Kanton will den Medizinalstandort Bern mit einem weiteren Kompetenzzentrum von nationaler Bedeutung stärken. Der Regierungsrat und die Projektverantwortlichen haben überzeugend aufgezeigt, dass das Vorhaben in dieser Form einzigartig sei und ein grosses Zukunftspotential aufweist.

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse erforscht das Zentrum komplexe Designprozesse innerhalb des Gesundheitswesens und entwickelt neue Lösungen. Die Kombination von Forschung, Entwicklung und Erprobung von neuen Produkten sei in der vorgesehenen Form einmalig und erfolgsversprechend.

Deshalb unterstützt eine sehr grosse Mehrheit der FiKo den Beitrag von 25 Millionen Franken an die Betriebskosten für die Jahre 2021-2024. Der Kantonsbeitrag steht unter dem Vorbehalt, dass der Bund das Kompetenzzentrum als von nationaler Bedeutung anerkennt und gleichwertig mitfinanziert.Der Kanton Bern will per 2023 für die Supportbereiche Finanzen, Personal und Logistik ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) einführen und seine Software-Eigenentwicklungen FIS und PERSISKA durch ein SAP-System ablösen. Für die erste Etappe dieses Projekts beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat für die Jahre 2020 bis 2024 einen Rahmenkredit von 80,3 Millionen Franken.

Der Rahmenkredit dient zur Beschaffung, Realisierung und Einführung eines SAP-Systems in den Bereichen «Finanzen» und «Personal» sowie für Anpassungen und Anbindungen von anderen Systemen.Die FiKo anerkennt die Notwendigkeit des Wechsels zu SAP. Gleichzeitig bedauert sie die deutlichen Mehrkosten im Vergleich zur Kostenschätzung von 2016. Die Begründung dafür sei jedoch nachvollziehbar.

Die FiKo beantragt, den Rahmenkredit um 2 Millionen Franken zu kürzen, weil zum Abschluss der vorgelagerten Projektierungsphase gleichzeitig ein Zusatzkredit gesprochen wird. Damit will sie sicherstellen, dass die 2 Millionen Franken des Zusatzkredits vom Rahmenkredit auch tatsächlich abgezogen werden.

Die Finanzkommission beantragt die Kürzung des Rahmenkredites ohne Gegenstimmen und empfiehlt dem Grossen Rat einstimmig, den ERP-Krediten zuzustimmen. Ebenfalls Ja sagt die FiKo zu einem Kredit, der die Anbindung der Fachapplikation SUSA (Strassenverkehrs- und Schifffahrtsanwendung) an die ERP-Lösung sicherstellt.

Dafür beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat für die Jahre 2020 bis 2024 einmalige Ausgaben von 5,06 Millionen Franken. Weitere 1,21 Millionen Franken beantragt er für wiederkehrende Ausgaben in den Jahren 2021 bis 2023. .

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