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Altdorf: 38. Werk- und Förderungsausstellung der Kunst- und Kulturstiftung Uri

Altdorf: 38. Werk- und Förderungsausstellung der Kunst- und Kulturstiftung Uri
Altdorf: 38. Werk- und Förderungsausstellung der Kunst- und Kulturstiftung Uri (Bild: Kanton Uri)

2019-11-29 09:02:05
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Quelle: Kanton Uri

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Benutzerkonto erstellen An der 38. Urner Werk- und Förderungsausstellung im Dezember werde das Schaffen der Urner Künstlerin Adriana Stadler mit einer Sonderausstellung gewürdigt. 22 Personen bewerben sich um das Berlin-Atelier, um das Urner Werkjahr oder um einen der diesjährigen Werk- und Förderpreise.In einer Woche sei es soweit: Die Kunst- und Kulturstiftung Uri vergibt die diesjährigen Werk- und Förderpreise.

Seit 1982 fördert die gemeinsam vom Kanton Uri und dem Kunstverein Uri getragene Stiftung Urner Kunst- und Kulturschaffende mit personen- oder projektbezogenen Beiträgen. Die Bewerbungen werden jeweils im Rahmen einer Jahresausstellung im Haus für Kunst Uri gezeigt.

Die Übergabefeier der Preise findet am 7. Dezember 2019 im Haus für Kunst Uri statt.Im Rahmen der diesjährigen Jahresausstellung erhält die in Bern wohnhafte Adriana Stadler die Möglichkeit, den Danioth-Pavillon zu bespielen. Die 1957 in Altdorf geborene Künstlerin habe in den vergangenen Jahren in der Schweiz sowie im benachbarten Ausland ausgestellt.

Schablonenhafte Arbeiten und ornamentale Strukturen zählen zu den prägenden Merkmalen von Adriana Stadlers Werken. Dazu zählen auch Arbeiten mit der Schere: «Das Falten und wieder auseinander klappen von Scherenschnitten erzeugt Spiegelungen, die mich immer wieder faszinieren und die immer wieder in meinen Arbeiten in unterschiedlichster Form zu sehen sind», hält sie zu ihren aktuellen Arbeiten fest.

«Die Spiegelung, die Verdoppelung das Aneinanderreihen seien Metaphern für immer wiederkehrende Vorgänge und erzeugen einen Rhythmus.» Ihre Arbeiten seien sehr rudimentär. «Ich mag das Simple und den einfachen, elementaren Umgang mit den Materialien.» Für die Ausstellung im Haus der Kunst Uri habe sie sich aber von der traditionellen Ansicht eines Scherenschnitts verabschiedet.

«Ich versuche Rhythmus zu schaffen, mich von einem figürlichen Bild zu lösen und trotzdem nicht nur Ornament zu sein.»Rund ein Jahr, nachdem sie aus ihrem Aufenthalt im Zentralschweizer Berlin-Atelier zurückgekehrt sind, zeigt das Künstlerduo Susanne Schär & Peter Spillmann einen Ausschnitt aus ihren aktuellen Arbeiten im Vorraum des Danioth-Pavillons. Während vier Monaten weilten die beiden in der deutschen Hauptstadt.

Das Künstlerduo arbeitet seit dem Jahr 2000 gemeinsam und feiert mit ihren installativen Arbeiten in ganz Europa Erfolge. «Der Raum und dessen Wahrnehmung nehmen im Werk von Susanne Schär & Peter Spillmann einen zentralen Platz ein», heisst es im Vorwort zu ihrer Publikation «Der Augenblick dazwischen».

Dabei geht es dem Duo um mehr als Architektur und Form: «Mit reduzierten Eingriffen in die gegebene Situation evozieren sie weitere Lesarten, verweisen im übertragenen Sinn auf soziale und mentale Räume und die dadurch hervorgerufenen Vorstellungen.»In diesem Jahr gingen insgesamt 22 Bewerbungen für Werk- und Förderpreise sowie für den Atelieraufenthalt in Berlin ein. «Die Zahl der Bewerbungen aus dem Bereich Bildende Kunst bildet dabei die grosse Mehrheit», sagt Elisabeth Fähndrich, Präsidentin des Kuratoriums der Kunst- und Kulturstiftung Uri.

Seit 2005 beteiligt sich der Kanton Uri zudem gemeinsam mit den anderen Zentralschweizer Kantonen an Ateliers in Berlin und New York. Die Ateliers werden professionellen Kulturschaffenden für vier Monate zur Verfügung gestellt.

In diesem Jahr habe Uri einen Aufenthalt im Berlin-Atelier für das Jahr 2021 ausgeschrieben. Vier Personen haben sich darum beworben.

Sechs Personen möchten ein Urner Werkjahr gewinnen, 15 Personen bewerben sich um Förderungs- und Projektbeiträge. Die Zahl der Bewerbungen liegt über dem Niveau der Vorjahre.

«Ich freue mich, dass sich erneut fünf Personen erstmals um eine Förderung bewerben», sagt Bildungs- und Kulturdirektor Beat Jörg. «Die Jahresausstellung zeigt einen aktuellen Querschnitt des Urner Kunst- und Kulturschaffens.»Wir verwenden eine Webstatistik, um herauszufinden, wie wir unser Webangebot für Sie verbessern können.

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