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Werner Gäumann: «Wir haben immer alles bei uns – dank Tablets»

2019-11-29 14:02:11
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Quelle: Stadt Bern

Er sorgt dafür, dass Berner Spielplätze sicher sind: Werner Gäumann von Stadtgrün Bern, wie die Stadt Bern schreibt.

Dank moderner Technologien gelingt ihm das heute noch schneller als früher.Werner Gäumann sei Vorarbeiter bei Stadtgrün Bern. Er sei unter anderem für die Sicherheit auf Berner Spielplätzen verantwortlich.

Viermal im Jahr kontrolliert er, ob bei den Rutschen, Schaukeln und Wippen auf den 176 Anlagen noch alles so ist, wie es sein sollte: Gibt es Mängel oder Schäden – sichtbare oder solche, die man nicht sieht? «Da muss man halt einmal ein Spielgerät auseinandernehmen oder ein Kettenglied abschrauben», sagt Gäumann im Interview.Seit gut fünfeinhalb Jahren brauchen Werner Gäumann und seine Kollegen ein Tablet für die Kontrollen. Der Vorarbeiter erklärt: «Wir haben jedes Spielgerät im iPad hinterlegt – mit Fotos und Mängeln.» So hätten sie eine sehr gute Übersicht der Spielplätze, die sie bewirtschaften.

«Früher hatten wir alles noch in Papierform.» Für jedes Spielgerät wurde eine A4-Seite von Hand ausgefüllt. «Heute – digital – haben wir immer alles bei uns.» Die Daten seien immer griffbereit.

Dadurch seien sie flexibler beim Arbeiten. «Wir können viel schneller reagieren.»So sieht Gäumann sofort, was seine Kollegen oder er beim letzten Mal eingetragen haben: Haben sie einen Mangel bereits erfasst, wurde das Spielgerät zwischenzeitlich geflickt und sie können den Eintrag löschen – oder habe sich der Zustand verschlechtert und sie müssen das Klettergerüst, die Schaukel oder Wippe abräumen? Mit wenigen Klicks auf dem Tablet erfährt der Mitarbeiter von Stadtgrün Bern, was er für die Kontrolle wissen muss.

«Es habe für uns nur Vorteile», sagt Werner Gäumann.Damit das Ganze für die Mitarbeitenden – ob im Büro oder draussen – reibungslos läuft, braucht es gut funktionierende Technik im Hintergrund. Meier erklärt: Die Grundlage für die Spielplatzkontrolle sei das geografische Informationssystem, kurz GIS.

Zusammen mit den zuständigen Personen aus den Abteilungen entwickelt Geoinformation Stadt Bern die gewünschten Instrumente, die für die Arbeit benötigt werden – dazu gehören beispielsweise die Grundlagenpläne. Sie stellen aber auch die Software zur Verfügung und betreuen diese.Kleinere Anpassungen könne Thomas Meier gleich selbst im System erfassen, grössere Änderungen müssen über Geoinformation Stadt Bern veranlasst werden.

Das Wichtigste sei aber, dass die Mitarbeitenden draussen mit der Technik gut zurechtkommen – und das tun sie auch. «So wie es jetzt ist, sei es super», sagt Werner Gäumann glücklich..

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